Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

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Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

Beitragvon Jesus » Samstag 11. Dezember 2010, 06:51

...looking like a cross between a Panda and a Clown.

Nein, das ist nicht der Name meines schlicht als "Winterwichteln 2010" betitelten Samplers, aber er sollte es sein. Tatsächlich hat sich mein Wichtel meinen nur zu 98% ernst gemeinten Kommentar zum Thema Power und Heavy Metal sehr zu Herzen genommen und fast durchgehend Black Metal auf die CDs gepackt. Ich will sicher nicht undankbar erscheinen, aber über ein bisschen mehr Abwechslung hätte ich mich auch gefreut. Ein wenig Prog oder Thrash oder Pop oder sogar Hip Hop hätte die Sache sicherlich aufgelockert.

Man mag es kaum glauben, aber ich bin ein nur halb so furchtbarer Mensch, wie es hier manchmal den Anschein hat. Tatsächlich sitze ich nicht nur grübelnd im Dunkeln mit dauerhaft heruntergezogenen Mundwinkeln und höre Black Metal 24/7 und auch gehe ich nicht kopfüber schlafen, während ich dabei noch meine Nagelarmstulpen trage. Ich habe nämlich keine Nagelarmstulpen. Auch hat der Reinigungsdienst mein mit Ziegenblut auf den Boden gezeichnetes Pentagram wieder entfernen können. Wäre auch schade um den Teppich. Leider haben sie den nervigen Kaffeefleck vor der Küche übersehen.

Wie dem auch sei, zurück zum Thema Abwechslung. Variety is the spice of life, wie der Angelsachse sagt. Deswegen steht auch auf meiner kleinen Liste von Dingen, die ich unbedingt noch im Leben tun muss gleich an dritter Stelle "Sex mit 'ner heißen Schwarzen". Gleich unter Punkt 2 "Sex mit 'ner heißen Asiatin [abgehakt]" und Punkt 1 "90% der Weltbevölkerung auslöschen bis auf die heißen Asia- und Schokobräute [in Arbeit]". Wenn's interessiert, die Punkte 4 und 5 sind "Ein besseres Verhältnis zu meinem Vater aufbauen" und "An meinen psychischen Problemen arbeiten".

Das ging schon wieder in eine Richtung, in die ich gar nicht wollte... jedenfalls reagiere ich nicht wie die böse Hexe des Westens auf einen oder zwei nichtschwarzmetallische oder gar traditionelle Songs in so einem Sampler und tatsächlich habe ich davon schon einige überlebt, m'kay. Anyway, fangen wir mal an:

1. Düsternis macht sich breit, mantrisch-wiederholend, gar hypnotisch schlagen die Trommeln, werden schneller, schneller und -bämm- rockiges Riff und fies gekrächztes Deutschtum auf hoher See. GEÏST laufen aus auf ihrer 'Galeere', hinaus dem Hafen. Wohin geht die Reise, Cypher D. Rex? Ins Ungewisse natürlich. Es gibt kein Ziel - einzig die Verdammnis, der eisige Tod oder Davie Jones Locker erwarten uns. Die Reise um der Reise Willen ohne Aussicht auf Wiederkehr. Natürlich ein starker und abwechslungsreich geschriebener Song.

"Und um uns nur das Meer, ohne Ende, ohne Grund:
Brennende Galeere auf dem Spiegel alter Welten."

Wenn AHAB Nautikal Funeral Doom spielen, so zock(t)en GEÏST das schwarzmetallische Gegenstück.

2. Trym, Ihsahn, Samoth, ihr hier? Hey, wie geht's euch? Lang nichts mehr von euch gehört. Aber das ist okay, denn mein Wichtel hat ja 'Nonus Aequilibrium' auf die CD gepackt. Mir fällt gerade auf, von wem CODE inspiriert worden waren. Die letzten beiden EMPEROR waren ja doch um einiges technischer und abgedrehter als es der BM damals erlaubte.

3. Das habe ich ja schon Jahre nicht mehr gehört. Mondanbetungsrituale auf gotischen Friedhöfen, eine Messe gehalten von Reverend Kehlkopfkarzinom himself, Dani Filth. Die "Cruelty and the Beast" gehörte mit zu den ersten BM-Platten, die ich gehört hatte. Wann war das, so 1998? Heutzutage kaum zu glauben, aber CRADLE OF FILTH waren mal gar nicht schlecht. Auch schon lange her. 'Beneath the Howling Moon' gibt's Orgien mit sexy Vampirinnen.

4. Zu EISREGEN hätte ich wieder so einen Schwank aus meiner notgeilen Jugend zu erzählen, weil ich damals entweder ziemlich auf Gotinnen fixiert war oder durch meinen Musikgeschmack ganz einfach in deren sozialem Umfeld abhing. Möglicherweise auch eine Kombination von beidem. Aber ich verzichte mal auf die schmutzigen Details. Damals gab es jedenfalls häufig eisigen Regen zu hören und auch das war sicherlich darunter. Müsste von einer der indizierten Scheiben stammen. Ach, das gilt ja mittlerweile für fast alle, also wäre das sogar eine sichere Wette.

5. Headbanging heavy fun from the northern north of the icy north of the grim and icy north winds. Of the north. Abbath hat auch ein recht beschränktes Vokabular. Die MANOWAR des Black Metal (minus the boooring) walzen mit 'Tyrants' aus meinen Lautsprechern, hoch zu Ross, mit Rüstungen aus Stahl. Auf Feldzug, um Mittele-ähm Asga-nein, Scheibenwe-auch nicht... um Blashyrkh zu erobern. Warum müssen diese generischen Fantasyländer so komplizierte Namen haben? Und das auch noch um 5 Uhr morgens. Meine Nachbarn sind hoffentlich IMMORTAL-Fans. Ausgehend von den Geräuschen, die sie häufig abends von sich lassen, könnten sie möglicherweise in einer Metal-Band spielen. Er grunzt rhythmisch und sie schreit im Sopran "Jaaah! Jaaaaaaaah! JAAAHAAAAA!". Das müssen wohl Bandproben sein.

6. Von Norwegen nach Schweden, vom epischen Midtempo hin zu melodischen ICE-Zügen. Aaah, traumhaftes Solo. Und die Riffs. DISSECTION geben auf 'Unhallowed' ihr Bestes. Wirklich, Wichtel, meinst Du, ich höre nur solche Sachen oder war der Sampler bereits vor der Zulosung fertig und Du wolltest damit einfach nur Frank oder Frozen einen Herzinfarkt bescheren? ;)

7. Hätte mir Peter nicht gestern die neue AGRYPNIE in die Hand gedrückt, so hätte ich heute raten müssen. Klingt natürlich schon irgendwo vertraut, aber ob ich auch so ohne weiteres auf die Band um den Unhold gekommen wäre? Dank meiner Neugier weiß ich nun, dass es sich hier um 'Brücke aus Glas' von der neuen Scheibe mit dem dämlichen numerischen Namen handelt. "[69]0815" oder so ähnlich. Gutes Stück. Die Kritik der Redaktion am Gesang kann ich aber nun nicht mehr nachvollziehen, denn er ist um einiges gemäßigter und weicher abgemischt als auf den Vorgängeralben. BM-Standard-Gekrächze, das seine Arbeit ohne großes Aufsehen macht.

8. Überraschung, ich erkenne etwas nicht! Obwohl es sehr vertraut klingt. Allseits bekannte Zutaten wie Tremolopicking, Blastbeats und fieses, außerordentlich unverständliches Kreischen. Kommt mir aber sehr bekannt vor, dieser Song. Norwegen oder Schweden, Ende der 90er. Würde mich nicht wundern, wenn das was Bekanntes ist und bei mir nur einfach die Schublade nicht aufgehen will.

9. Ein älteres Stück von DARK FORTRESS. Entweder von "Eidolon" oder "Séance". Gut gemachte Hausmannkost mit ordentlich viel Speck und Kartoffeln. Macht satt und verzichtet auf Extravaganzen.

10. Das hier beginnt ein bisschen wie ARCTURUS mit seinen zirkusartigen Keys und dem technisch angehauchten Start-Stopp-Riffing. Dann wird's grooviger und knallt um einiges geradliniger aus den Boxen. Auch gute alte skandinavische Schule. Text könnte sogar Norwegisch oder Schwedisch sein, aber ehrlich gesagt würde es auch nicht auffallen, wenn's Kisuaheli wäre. Der klare Gesang gegen Ende und die sehr eigenwilligen Keyboards lassen mich an BORKNAGAR denken. So richtig zuordnen kann ich das nicht. Klingt nicht übel.

11. Everbody's psycho darling Kvarforth lädt zum Tanz. Der groovige Post-Punk-BM mit dem besoffenen alten Seebären, der TOM WAITS zu vergewaltigen scheint, bohrt tief in den Knochen. Das spanisch inspirierte Akustikgeplänkel gegen Ende ist ziemlich cool, war mir vorher nicht so stark aufgefallen. Also lasst uns verleugnen den morgigen Tag zu den Klängen von 'Neka morgondagen'.

Später mehr. Und nun Kaffee machen. Kaffeeeeeee! Nektar der Börsenmakler! Das einzige schwarze Gold aus Arabien, welches man den Turbanträgern wegnehmen und nach Südamerika outsourcen kann, um es von verarmten Mestizos und versklavten Afro-Brasilianern pflücken zu lassen. Und mit dem Gedanken an sich bückende und verschwitzte heiße Afro-Brasilianerinnen schlage ich einen Bogen zu einem der obigen Absätze und gehe jetzt Wasser aufsetzen. G'day, ladies and gentlemen.
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Re: Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

Beitragvon Regina Löwenstein » Samstag 11. Dezember 2010, 09:52

Deine Beschreibungen sind nicht von dieser Welt, sie würden den frostbittensten Diät-Bambus-Esser zum Schmunzeln bringen. Der Sampler bietet einen recht ausgewogenen Querschnitt durch die schwarzmetallischen Spielarten und würde sich gut zum Einstieg in das Genre eignen. Da hat der Wichtel gute Arbeit geleistet, obwohl er ganz offensichtlich auf Nummer sicher gegangen ist. Würde ich auch an seiner Stelle :grins: Nur, wer könnte das gewesen sein? Ich tippe auf Chavo, Frozen oder Konstorten.
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Re: Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

Beitragvon Jesus » Samstag 11. Dezember 2010, 11:32

Ob Frozen oder Chavo genug Raureif in der Sammlung haben, um zwei CDs damit zu füllen? Der Wichtel wird wohl jemand sein, der hautsächlich True Weißwurst of Steel und Weißbier of Fire konsumiert und eher selten von den Kellog's Frostbittens nascht.

CD 2:

1. Le Solo de Eule. Guruguru, Blut ist im Schuh! Oy, Riverdance starts up! Ye cannae be serious. Aye, Folk Metal... und zwar... *drumroll* MOONSORROW mit 'Karhunkynsi' von der "Kivenkantaja". Und nein, ich musste diese Titel nicht nachschlagen und ja, das ist nichts, womit man angeben sollte, weil es nur beweist, dass man seine kostbare Freizeit damit zubringt, finnische Texte zu lernen. Texte einer Sprache, die bestenfalls von 0,05% der Weltbevölkerung gesprochen wird und dann noch nicht einmal von allen Finnen. Gott, ich muss öfter raus.

2. Grooviger, moderner Somewhat Blackish But Not Quite Black Metal mit jeder Menge Orchester. Das ist DIMMU BORGIR mit irgendeinem neueren Stück. Vielleicht von "In Sorte Diaboli" oder "Abracadabra-Simsalabim-Salada-Saladu-Saladim" 'Häschen aus Hut zieh*
Das reißt mich jetzt ehrlich gesagt absolut nicht mit. Kalt, distanziert, kalkuliert, unnatürlich.

3. Wesentlich organischer geht es hier zu. Das ist das Peterle aus Schweden mit seinem melodischen Todesblei. HYPOCRISY in da house. Ich finde deren auf Feuerzeug-hochhalt-und-mitgröhl-Hymnen getrimmten Midtempo-Elchtod auf Dauer sehr ermüdend, kann aber auch verstehen, warum z.B. Féamorn sehr verrückt danach ist. Mir mangelt es da ein wenig an Tiefe und von Mitsingrefrains in hartem Metal kriege ich zumeist Ausschlag, weil mir das so furchtbar formulaisch erscheint. So als ob man Metal unbedingt zugänglicher machen müsste. Wenn ich Musik mit poppigen Refrains hören möchte, lege ich Nichtmetal auf.

4. 54 Sekunden lang wird hier über ein simples Riff gegrunzt und gekreischt... ich habe keine Ahnung, vermute aber, dass mein Wichtel mich hier irgendwie auf den Arm nehmen wollte.

5. Okay, der ist bekannt. DEMON! DEMON OF THE FAAALLLL! Warum "Fall"? Sind OPETH Amis? Was spricht gegen "Autumn"? DEMON! DEMON OF THE AUTUMN! Zugegeben, wirkt irgendwie weniger galant.

6. Seufz. Groove... neumetallisches Riffing. Klingt erst irgendwie nach GODSMACK, aber dann hustet mir Robb Flynn in die Ohren. MACHINE HEAD. Belassen wir es dabei.

7. Oha. Piano und elektronische Drum-Tupfer. Zart. Entspannend und atmosphärisch. Ein instrumentales Lullaby, welches leider schon nach zweieinhalb Minuten endet. Davon hätte ich mehr vertragen können.

8. Hier ist was für Drumtier. Amerikanischer Death Metal... definitiv CANNIBAL CORPSE mit Chris Barnes am Mikro. Wer's braucht. Für mich bestenfalls ein gutes Schlafmittel. Gurgelgurgelblastblastgurgelgurgel. Gäääähn.

9. Oh Herr im Himmel, deutscher Comedy Metal! Für so etwas habe ich ja nun überhaupt keinen Nerv. "Ich pflück Dir Gänseblümchen auf der Wiese". Ja, ganz toll. Dermaßen erzwungene "Komik" im Metal ist so ermüdend wie eine Film-Parodie von Seltzer & Friedberg oder die Comedy-Sendungen von Sat1. Unfreiwillige Komik im Metal wie bei SLAYER ist dagegen amüsant. Das hier ist vielleicht KNORKATOR oder J.B.O. oder halt eine von diesen Truppen, gegen die Oliver Pocher und Mario Barth wie die besten Komiker des Jahrhunderts wirken.

10. 5... 4... 3... 2... 1... sagt der Countdown und dann rattert der Black Metal. Oder eher Norsecore. Blastblastblastblastblast und zwischendurch ballert das Maschinengewehr. Könnte MARDUK sein. Muss ich nicht kennen.

11. Und es endet mit GEÏSTs 'Unter toten Kapitänen'. Genauso gut wie der erste Song von CD 1.

Die zweite CD war dann doch um einiges anstrengender... ich meine das nicht böse, Wichtel, aber ein bisschen ernüchternd war Dein Sampler schon. Ein paar mehr Stile hätten nicht schaden können. Es ist auch nicht der Sinn der Wichtelei, einem Opfer exakt das vorzusetzen, was er/sie eh schon hört. Die Kunst besteht darin, den Sampler größtenteils dem generellen Härtegrad und der ungefähren Ausrichtung des Opfers anzupassen, aber ihm oder ihr auch ein paar neue Horizonte zu eröffnen. Überrasche mich, setze mir einen wilden und abwechslungsreichen Mix vor. Auch wenn CD 1 ein guter BM-Sampler für jemanden ist, der das Genre nicht weiter kennt, habe ich doch wenig davon, wenn ich schon alles kenne und jeder Song dem gleichen Genre angehört. Das nur so als Tipp fürs nächste Mal.
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Re: Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

Beitragvon hellknulf616 » Samstag 11. Dezember 2010, 12:07

54 Sekunden lang wird hier über ein simples Riff gegrunzt und gekreischt... ich habe keine Ahnung, vermute aber, dass mein Wichtel mich hier irgendwie auf den Arm nehmen wollte.


Schade, das ist zu kurz. Sonst hätte ich genrebedingt auf ein Cover von "Satanic Blood" getippt.
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Re: Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

Beitragvon 123_7 » Samstag 11. Dezember 2010, 12:11

ein *huld* für den Jesus für seine beinahe montypython-esque Beschreibungen :subber:
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Re: Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

Beitragvon Loenz » Samstag 11. Dezember 2010, 12:17

Jesus und Eike sind schon so Brüder im Geiste, oder? Ihr beschreibt die Sachen, ja beide humoristisch erfrischend. Dadurch wirkt das natürlich sehr kurzweilig. Cool.
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Re: Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

Beitragvon Eike » Samstag 11. Dezember 2010, 13:16

Die Erzeuger der von Dir ausgewählten Musik, Loenz, scheinen mir ihren Humor aber auch nicht in irgendeinem Kellerverlies eingesperrt oder von Mario B. mit der Dampfwalze totfahren gelassen zu haben. Das ist Musik zum sich dran Freuen inklusive Schmunzeln über deren Witz (im besten altmodischen Sinne von Gewitztsein). Hab Dank, hab Dank!

Also, das liest sich - nicht nur wegen Erwähnung von T.W. - ansprechend:
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Re: Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

Beitragvon Jesus » Samstag 11. Dezember 2010, 14:25

Bei dieser Beschreibung hatte ich vergessen, den Interpreten zu erwähnen. Die nicht ganz unkontroversen schwedischen SHINING sind das natürlich. Und wenn der Eike aus mir völlig unerfindlichen Gründen PENSÉES NOCTURNES und CODE mag, obwohl er weiterhin steif und fest behauptet, BM zu hassen, dann könnte er ruhig mal ein Ohr in SHINING riskieren.

In other news: hat jemand einen Schimmer, wer mich hier bewichtelt hat? Wer von den Wahrstahlarbeitern hat genügend Grunz- und Blastmusik in der Sammlung und ein genügend negativ gefärbtes Bild von mir, um mir einen derartig schwarzen Doppeldecker zu bauen?
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Re: Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

Beitragvon Eike » Samstag 11. Dezember 2010, 14:34

Naja, ich mag mein Unverständnis für die oftbeschworene Schönheit des BM manchmal etwas zuspitzen, aber von BM hassen war nie die Rede. Das meiste finde ich schlicht langweilig. Aber SHINING kann ich mir ja mal zu merken versuchen, und dank des tollen Nicholson-Films könnte das sogar klappen.
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Re: Long spikes, corpsepaint and a perpetual frown...

Beitragvon 123_7 » Samstag 11. Dezember 2010, 14:38

Jesus hat geschrieben:In other news: hat jemand einen Schimmer, wer mich hier bewichtelt hat?


Ja. :subber:
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