|
|
Musikalische Erkenntnis des TagesRe: Musikalische Erkenntnis des TagesHab' letztens nach sehr langer Pause pberhaupt mal wieder OPETH aufgelegt. Zuerst meine liebste, "Still Life", dann "Sorceress". Zum eigenen Erstaunen konnte ich mit der neueren Scheibe mehr anfangen, aber so ganz begeistert war ich von beiden nicht. Ich verbinde mit einer bestimmten Zeitspanne auch einen bestimmten Sound und einige Bands, die aber alle auch irgendwie anders klingen: Opeth, Evergrey, Into Eternity und Nevremore. Das waren Bands, die ich zu Beginn der 2000er toll fand und heute eher meh finde. Alles irgendwie zu sauber, glatt und verkopft.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesNoch einmal einen Song in der Art von "The Baying Of The Hounds"...hach man wird ja noch träumen dürfen.
Nein, aber im Ernst. Wie man solche Töne in Songs einbetten kann ohne seinen eigenen Sound zu verlieren haben "Opeth" schon seit ihrem Debüt bewiesen, wie ich finde. Da kann ich diesen Schritt einfach nicht nachvollziehen. Es ist mir selber ein wenig zu hart. Aber so wird man eine Band von vielen. Leider... Und trotzdem bleibt ein klein wenig Hoffnung, dass es Åkerfeldt doch noch irgendwann einmal in den Fingern juckt.
Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
Kann ich wunderbar nachempfinden. Gerade bei "Nevermore" sehe ich das ziemlich ähnlich. Immer noch gut. Aber den Effekt den sie früher auf mich hatten, kommt heute nicht mehr zum Vorschein, wenn es denn überhaupt mal läuft. Für mich sind das auch Äras, die man da heraushören kann. Die 2000er lassen mich leider auch überwiegend an hochglanzpolierten Sound ohne Ecken, Kanten und Tiefe denken. Auch wenn es da natürlich auch Beispiel dagegen gibt.
Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
Gut beschrieben. Eine andere Band aus der Periode läuft bei mir zum Beispiel regelmäßig: Hammers Of Misfortune. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesEinziger Unterschied liegt darin, dass ich hier tatsächlich dann "Opeth" tatsächlich nennen würde. Weil sie die Balance aus unfassbar gutem Songwriting und relativ "modernen" Sound irgendwie gut hinbekommen haben. Es ist einfach angenehm anzuhören.
Re: Musikalische Erkenntnis des Tages
Ich denke, ich würde mir die Band live noch immer ansehen. Mikael ist einfach eine verdammt coole Frontsau. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesAuf jeden Fall. Vor allem, weil wenigstens ja da noch das ältere Zeugs berücksichtigt wird. Ich habe sie leider noch nicht gesehen. Beim letzten Mal konnte ich nicht. Das war 2016. Und setlist.fm sagt mir auch, dass die seitdem nicht mehr in Stuttgart gespielt haben.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesFür mich stehen und fallen die Konzerte mit der Auswahl der Songs: Je historischer, desto besser. Eine zu moderne und deutlich langweilige Setlist kann auch die Frontsau nicht rausreißen. Zumal Mikael beim dritten Konzert auch deutlich weniger entertaining ist als beim ersten …
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesDas schöne bei OPETH ist ja, dass auch die jüngeren Songs live deutlich heavier kommen als auf Platte. Unterhaltsam finde ich ihn immer, muss ich sagen.
Re: Musikalische Erkenntnis des TagesDas Foto im zweiten Teil des Diskografie-Checks von MANILLA ROAD zeigt mir, dass Jhonny und ich das gleiche Shirt von WYTCH HAZEL haben.
Freue mich schon darauf, den dritten Teil zu lesen!
Wer ist online?Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 13 Gäste |
|