Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Dezember 2010, 16:15

Weil:

1)
Der Entschluss, die Band zu gründen, ca. 1980 in England gefasst wurde, als Joey DeMaio und Ross The Boss sich backstage kennen lernten, als der Erstere die damals von Ronnie James Dio gefronteten BLACK SABBATH auf deren "Heaven And Hell"-Tour als Bassroadie begleitete und der Letztere mit seiner damaligen Band SHAKIN' STREET für den schwarzen Sabbat eröffnete. Daher auch der Anfang der Bandhymne: "We met on English ground, in a backstage room we heard the sound, an we all knew what we had to do..."

und 2)
Die englischen Fans die ersten außerhalb des lokalen Bereichs waren, die Manowar in einem größeren Maße umjubelten.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jesus » Sonntag 19. Dezember 2010, 16:17

Wieder was gelernt.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Sonntag 19. Dezember 2010, 16:19

und 3)
Weil England so schön viele Burgen hat. :grins:

Zu MoW schreib ich ja eigentlich nix mehr, aber da du hier eine der 2 1/2 guten Alben präsentierst, nur soviel: Ich finde die Platte sehr gut. Punkt
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 19. Dezember 2010, 16:31

Hachja, CANDLEMASS fehlt in meiner Sammlung nach wie vor komplett. Um die Wurzeln des Stils zu kennen muss ich mich damit aber wohl mal eingehend beschäftigen.

MANOWAR: Ich hörs mir ja immer wieder tapfer an, aber dieses pathetische in der Musik verursacht bei mir ein ums andere Mal einfach nur Kopfschütteln und dümmlich-gequältes Grinsen. Wenn die sich nicht so bierernst nehmen würden könnte ichs ja noch lustig finden, aber so ... wenn hier noch mehr Alben von denen kommen, wovon ich ausgehe, finde ich das nachher noch gut. Oh Graus :) Eins muss ich aber wirklich zugestehen: damals waren MANOWAR viel besser als heute, die alten Sachen finde ich "nur" doof.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Dezember 2010, 16:41

Teichfrosch hat geschrieben:Hachja, CANDLEMASS fehlt in meiner Sammlung nach wie vor komplett. Um die Wurzeln des Stils zu kennen muss ich mich damit aber wohl mal eingehend beschäftigen.

Au ja. Guter Entschluss. Bin mal gespannt, wie dir das dann zusagt.

MANOWAR: Ich hörs mir ja immer wieder tapfer an, aber dieses pathetische in der Musik verursacht bei mir ein ums andere Mal einfach nur Kopfschütteln und dümmlich-gequältes Grinsen.

Metal ohne Pathos wäre doch wie Käsefondue ohne Kirschwasser.

Wenn die sich nicht so bierernst nehmen würden könnte ichs ja noch lustig finden, aber so

Das ist bei Manowar in der Tat eine komische Sache. Wobei ich nicht glaube, dass die sich so bierernst nehmen, wie Joey DeMaio das präsentiert. Richtig begründen kann ich das nicht. Das ist einfach so ein nebulöses Gefühl, das vor allem darauf basiert, wie Eric Adams immer schmunzelnd bis lachend daneben steht, wenn Joey rhetorische Rattenschwänze ins Holz hämmert.

... wenn hier noch mehr Alben von denen kommen, wovon ich ausgehe, finde ich das nachher noch gut. Oh Graus :) Eins muss ich aber wirklich zugestehen: damals waren MANOWAR viel besser als heute, die alten Sachen finde ich "nur" doof.

Na siehst du, es wird doch ... :grins:

Im Ernst, die Aussage kann ich gut nachvollziehen. Zwischen Manowar bis 1992 auf der einen und Manowar ab 1996 auf der anderen Seite, sehe auch ich Welten. Ich finde zwar beides gut, aber beim Letzteren kann ich sehr gut verstehen, dass man das als Metalfan peinlich oder doof findet, bei den alten Sachen kann ich allenfalls verstehen, dass man es geschmacksbedingt nicht so sehr mag, dass man es aber bei versuchter Objektivität so richtig schlecht finden kann, will ich nicht verstehen.

Und ja, es wird noch ein bisschen Manowar kommen, in diesem Thread. Damit verrate ich sicher nicht zu viel.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 19. Dezember 2010, 16:58

Joa, wenn man mal die Brille des Manowarhassers ablegt ist es halt eher so, dass mir das nur genausowenig gibt wie alles mögliche andere aus dieser Zeit, aber auch nicht viel furchtbarer ist. Aber die neuen MANOWAR sind wirklich untragbar gräuselich, aber die werden ja hier auch nicht auftauchen, insofern werde ich weiterhin reinhören und höchstwarscheinlich weiterhin nichts dran finden, aber ich denke, dass Musik die bei dir so hoch im Kurs steht wenigstens den Versuch verdient hat ;)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jesus » Sonntag 19. Dezember 2010, 17:05

Also ich habe mir in einem kurzzeitigen Anfall von versuchter Toleranz 'Bridge of Death' reingezogen und fand es auch nicht ganz so furchtbar wie 'Louder Than Hell' oder 'Warriors of the World', war mir aber während der ganzen Länge nicht sicher, ob ich ob der peinlich-biederen Musik laut loslachen oder aufgrund des mangelnden Spannungsbogens einschlafen soll. Aber ich habe es zumindest versucht, haltet mir das zugute.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Dezember 2010, 17:09

Gut, wir mögen in Sachen klassischen Heavy Metals völlig verschiedene Wahrnehmungen haben, aber trotzdem kann ich nicht im Ansatz nachvollziehen, was an "Bridge Of Death" bieder oder spannungsarm sein soll. Man kann einen Song nicht spannender und ergreifender aufbauen als "Bridge Of Death". Das geht gar nicht...
:-D
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jesus » Sonntag 19. Dezember 2010, 17:11

Gut, wenn Du das sagst. Ich vertraue auf des Raben Altersweisheit :P
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Sonntag 19. Dezember 2010, 17:13

Jesus hat geschrieben:Also ich habe mir in einem kurzzeitigen Anfall von versuchter Toleranz 'Bridge of Death' reingezogen und fand es auch nicht ganz so furchtbar wie 'Louder Than Hell' oder 'Warriors of the World', war mir aber während der ganzen Länge nicht sicher, ob ich ob der peinlich-biederen Musik laut loslachen oder aufgrund des mangelnden Spannungsbogens einschlafen soll. Aber ich habe es zumindest versucht, haltet mir das zugute.


Da hast du dir dummerweise auch den schlechtesten Song des Albums angehört. "Bridge of Death" geht nämlich gar nicht. Opinions... ;-)

Ich mag den hier: http://www.youtube.com/watch?v=Mji0aIGq ... re=related

Caution: NICHT auf den Text achten!!!
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