123=7 und sein Top100-Potpurri

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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Holger Andrae » Mittwoch 22. Dezember 2010, 22:55

Jeff Buckley mag zwar auf seine skurilleArt künstlerisch wertvoll und emotional ansprechend sein, leider kann ich mit seiner Stimme überhaupt nicht. Untauglich für meine Ohren. Eike-Musik im Schafspelz.

Sigur Ros. Muss ich da was zu schreiben? 8-)

Ich besitze diese Morgion und war nach der für mich grandiosen "Solinari" zu Beginn etwas enttäuscht von dem Teil. Heute mag ich sie, finde sie aber eher nett, denn toll.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 22. Dezember 2010, 23:19

Die SIGH ist die mit deutlichem Abstand schrägste Platte, die ich habe. Und das ist bei meinem sicher nicht allzu kleinen Anteil von Schrägie-Musik durchaus ein Faktor. Kann mich manchmal kolossal nerven, und manchmal massiv begeistern.

SCALD: Gibt mir spontan nichts, eher nicht meins, auch wenn es durchaus Momente hat, die aufhorchen lassen. Ohne Gesang find ichs besser als mit :)
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Mittwoch 22. Dezember 2010, 23:21

Holger Andrae hat geschrieben:Jeff Buckley mag zwar auf seine skurilleArt künstlerisch wertvoll und emotional ansprechend sein, leider kann ich mit seiner Stimme überhaupt nicht. Untauglich für meine Ohren. Eike-Musik im Schafspelz.

Wenn ich mich recht erinnere, ist Eike auch kein großer Buckley, Jeff-Fan.

Sigur Ros. Muss ich da was zu schreiben? 8-)

Irgendwann werde ich dich davon überzeugen können :-)

Ich besitze diese Morgion und war nach der für mich grandiosen "Solinari" zu Beginn etwas enttäuscht von dem Teil. Heute mag ich sie, finde sie aber eher nett, denn toll.

Bei mir ist das eher umgekehrt. Schrägie-Alarm.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Jesus » Mittwoch 22. Dezember 2010, 23:26

Fab Dawg hat geschrieben:
MC Holg hat geschrieben:Ich besitze diese Morgion und war nach der für mich grandiosen "Solinari" zu Beginn etwas enttäuscht von dem Teil. Heute mag ich sie, finde sie aber eher nett, denn toll.

Bei mir ist das eher umgekehrt. Schrägie-Alarm.


Ganz einfach, Jungens. "Solinari" ist großartig. Supertoll. Grandios. Aber "Cloaked by Ages" reißt einem auf herrlichste Weise das Herz heraus und jagt es durch die Mangel, lässt es von hübsch anzusehenden Waldnymphen walken und verbrennt es auf dem Altar der alten Götter. Ergo intensiver, wenn auch weniger [Falsett]Meeeetaaaaaaaal[/Falsett].
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 22. Dezember 2010, 23:47

Überrasche ich jemanden damit, wenn mir Scald hier auf Anhieb sehr zusagt?
Toll!
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 22. Dezember 2010, 23:49

Toll auch die Zeile dazu im Powermetal-Review-Archiv...

"Zu diesem Album gibt es skandalöserweise noch kein Review!"

:grins:

steht das immer da, wenn Reviews fehlen?
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Eike » Mittwoch 22. Dezember 2010, 23:58

Holger Andrae hat geschrieben:Eike-Musik im Schafspelz
Ja, und mitunter sitzt der Schafspelz so fest, dass ich gar nicht richtig ran komme an die Eike-Musik darunter. Dann wieder gefällt mir der gute Jeff sehr gut. In den schwierigeren Momenten könnte man das dann wieder fast als Holg-Musik bezeichnen (gniedel). Mein Lieblingssong "von" Buckley ist, soweit ich mich erinnere, allerdings ein Cover: 'Lilac Wine' - zum Mitleiden gefühlvoll.

123_7 hat geschrieben:Wenn ich mich recht erinnere, ist Eike auch kein großer Buckley, Jeff-Fan.
Kein großer... Wenn man das Wort ernst nimmt (Fanatiker), gar keiner. Aber der konnte schon was.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Donnerstag 23. Dezember 2010, 19:16

2. PRIMORDIAL "The Gathering Wilderness"
Bild
Stil: Elysian Metal
Veröffentlichung: 2005
Label: Metal Blade
Bild

"The Gathering Wilderness" ist sicher nicht Doom Metal im herkömmlichen Sinne. Doch dieses Album versetzt mich genau in diese schwelgerische Stimmung, wie es nur Doom Metal schafft. Zudem steht man in Punkto Elegie und Erhabenheit den Großwerken des Genres in nichts nach. So düster und elegisch gaben sich die Iren nie, ist dieses Album weniger bestimmt von Riffs, sondern viel mehr von der aufbeschwörten Atmosphäre. Auch Alan singt hier fast ausschließlich clean, was ein Novum für diese Band darstellt. Dennoch büßt er damit zu keiner Sekunde an Eindringlichkeit an. Ganz im Gegenteil, sein Gesang ist anklagend, beinahe leidend. Jeder Song erhält erst durch seinen Vorgänger seine wahre Bedeutung und mit den abschließenden Gitarrenlinien von 'Cities Carved In Stone' erstarre ich jedesmal in Erfurcht und muss dieses epochale Meisterwerk stets auf ein Neues verdauen.

The Gathering Wilderness
Cities Carved In Stone
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 23. Dezember 2010, 22:30

Grandios-geile Scheibe. Seltsam, in der Top 10 fühle ich mich verhältnismäßig heimisch in deiner Liste - davor war das immer nur sporadisch so :grins:
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 24. Dezember 2010, 01:42

Lisa O Piu: Herrliche Musik, die die Seele berührt. Wunderschön.

Harmaa: Falsche Sprache hahaha. Nee, mal ernsthaft. Das ist sehr stimmungsvoll. Da ärgere ich mich fast über mich selbst, dass ich so eine Aversion gegen Texte habe, die ich so gar nicht verstehe. Ich kann wohl den Kopf beim Musik Anhören nicht komplett abschalten. Ein grober Fehler, ich weiß. Beim Beginn des zweiten Stückes hab ich echt Gänsehaut. Herrlich.

Tenhi: Das ist kaum weniger ergreifend.

Dark Suns: Taugi-Prog mit schrägem Raben. (S)(T)augt.

Lisa again: Ist diese noch ruhiger? Hm, nichts fürs erste Ohr am späten Abend. Das hat diese Musik nicht verdient. In besinnlicher Weihnachtsstimmung noch mal hören.

Waltz: nettes Gefrickel

Anathema: Komisch, die lege ich sehr selten ein – "auf" kann man ja bei einer CD gar nicht mehr sagen – obwohl die natürlich sehr gut ist. Allein "Flying" ist mal ganz großes Kino.

Die Definition von "Pop" Musik ist natürlich schwer. Nach dem Wortsinn, ist es keien Popmusik, außer man sieht jede Musik, die einen Fan findet "populär". Dann ist Anathema sehr poppig.

Auch wenn einige der von Johnny aufgeführten Interpreten gut anhörbar sind, ist das in der Regel genau die Art von Musik, die mich etwas ärgert. Radio an sich ärgert mich ja schon. Allein, weil es nicht bewusst gewählte Musik ist.

Sigh:
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