Gruppe 12
01. Satyricon -Now, Diabolical
Mit den Herren muss ich mich einfach mal mehr beschäftigen, irgendwie nie die Zeit zu gefunden. Ich hab ja die Deep Calleth Upon Deep, die ich viel zu wenig auflege. Wenn ich es aber höre, find ich es immer sehr cool, so wie auch das hier.
02. Iron Maiden - Dance Of Death
Eines der schlechtesten Cover-Artwork ever, auf dem Album... Für Maiden ist das Trippel-Peinlich im Quadrat. Das hat meine Wahrnehmung der Platte damals tatsächlich beschädigt. Wobei ich einzelne Stücke wie Montségur, Paschendale oder eben auch Dance Of Death damals schon echt mochte, und es heute auch noch tue. Den hier heute vielleicht sogar noch mehr als damals!
03. The Devil‘s Blood - The Heavens Cry Out For The Devil‘s Blood
Da habe ich damals irgendwie versäumt rein zu hören. Das kam ja damals im Zuge dieser großen Retro-Okkult-Welle, der ich ja nach wie vor sehr zugeneigt bin, Blood Ceremony zähle ich bis heute zu meinen Lieblingsbands und fiebere auf jedes Album hin. Das hier ist nicht sehr weit. Muss mir hier mal einen Vermerk machen, tiefer einzusteigen...
Was macht eigentlich Jex Thoth heute so?
Blood Ceremony hab ich ja damals mit dieser kleinen obskuren schwedischen Band im Vorprogramm gesehen... wie hießen die noch? Ghost? Hat man von denen nochmal was gehört?

(Find's immer noch ulkig, dass manche am Anfang dachten, Ghost gehörten zu dieser Welle.)
04. Apocalyptica - Coma
Mein Gott habe ich das Album damals geliebt. Und mein Gott hat es das heute schwer bei mir.

Ich halte Cello noch immer für "das beste Instrument". Aber ein Instrument macht noch keine langlebige Komposition.
Schrieb hier neulich jemand "Hintergrundmusik"? Das wäre es bei mir heute auch eher. Und das ist nicht unbedingt negativ gemeint, aber so als Hauptattraktion funktioniert es bei mir irgendwie nicht mehr so recht. Da war eh "Path" schon immer der "Hit" der Platte. Ich glaube, die Band hat auch sehr früh gemerkt, dass sie ein Problem bekommen, sobald der "Novelty Factor" abgeklungen ist. Nicht umsonst begannen hier ja die Percussion-Experimente, die ein Album später in richtige Drums mündeten und dann auch die Versuche mit Gesang mit einigen Songs von Coma. Der Nachfolger Reflections hat bei mir dann schon nicht mehr funktioniert und meine Beziehung zu der Band war quasi beendet. Ich behalte Cult und einzelne ältere Stücke in liebevoller Erinnerung, aber das hier ist für mich ein Artefakt der Vergangenheit.
05. Eluveitie - Inis Mona
Ich ging fest davon aus, dass ich das abstrafen werde, aber nein, kann ich nicht. Dafür steckt mir Folk doch viel zu sehr im Herzen. Ich werde jetzt nicht gleich los rennen und nach Alben suchen, aber ich hatte den Namen bislang unter "juckt mich nicht" abgelegt, das stimmt so evtl. doch nicht. Auch wenn das nicht ganz "mein" Folk ist. Wiedervorlage.
06. Exodus - Blacklist
Dat besitz ich sogar. Und merke dann auch wieder, dass ich halt im Herzen nicht der große (US-)Thrasher bin. Das macht ab und an echt Spaß und ich finde Gary Holt ziemlich sympathisch. Aber Lieblingsband wird das leider nicht. Ich mag den aggressiveren (deutschen) Kram in der Regel lieber. Live ist sowas immer cool.
07. Two Gallants - Las Cruces Jail
Gar nicht mal doof. Finde das tatsächlich ein bisschen anstregend, aber auch cool. Doch, hat einiges für sich! Live hätte ich da sicher massig Freude!
08. Alter Bridge - Blackbird
Joa, läuft relativ unbeeindruckend an mir vorbei, gegen Ende zieht es etwas an, das ist mir aber dann zu wenig irgendwie. Begeistert nicht.
09. Bones, The - Screwed, Blued And Tattooed
Rock'n'Roll ist auch nicht unbedingt meins. Ich kann das gut hören, aber reizt sonst wenig. Wäre für mich gute Radiomusik für die Straße.
10. Disturbed - Ten Thousand Fists
Not my cup of tea. Tut aber auch nicht wirklich weh. Ich kann mir immerhin vorstellen, wie das für Leute echt emotional sein kann.