Feuchtbiotop mit 100 Arten

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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Montag 7. Februar 2011, 20:35

Peter Kubaschk hat geschrieben:in meinen Top200 wäre vielleicht auch ein OPETH-Album drin. Dann aber auch zuerst einmal die "Still Life". "BWP" könnte dann in den Top300-400 auftauchen. Die ist schon sehr, sehr gut, aber die komplette Vergötterung bekommt sie von mir auch nicht.


Der wieder. Hingekniet wird, wenn der Frosch und die Kanzlerin das verlangen! Das gibt 50 Strafliegestütz.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Montag 7. Februar 2011, 22:49

Ach, der gute Peter möchte nur auchmal den Schrägie raushängen lassen, wann sonst hat er denn sonst die Chance dazu? ;)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Montag 7. Februar 2011, 23:01

Teichfrosch hat geschrieben:Ach, der gute Peter möchte nur auchmal den Schrägie raushängen lassen, wann sonst hat er denn sonst die Chance dazu? ;)


Unser Knuddelpeter wird nie ein Schrägie sein ;-)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Loenz » Montag 7. Februar 2011, 23:05

Blackwater Park ist ein richtig gutes Album. Ziemlich gute Verbindungen zwischen Death Metal und Progressiven Parts.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Dienstag 8. Februar 2011, 00:27

Wenn "Blackwater Park" eine gute Verbindung aus Prog und DM ist, dann ist das folgende Album eine gute Verbindung aus Tod, Zerstörung und Wahnsinn. Ergo: Wunderbar.


Platz XVII


Bild


Deathspell Omega - Si Monvmentvm Reqvires, Circvmspice (2004)


Man beachte die ziemlich coole und trve Schreibweise des Albums. Toll, wa? Gehört sich bei ordentlichen Schwarzheimeralben auch so. Richtig schön schräges und echt fieses Geboller aus Frankreich erwartet den geneigten Hörer, Knarzproduktion und Soundbrei inklusive. Musikalisch für mich die ultimative vertonte Apokalypse, derartig menschen- und lebensfeindlich klingt kaum ein anderes Album. In Sachen Atmosphäre schlägt wenig dieses Blackmetal Kleinod, welches den atmosphärischen Höhepunkt mit dem beklemmenden "Carnal Malefactor" erreicht, welcher eigentlich eher doomt als blackmetalt. Auch sonst gibts einiges was der Frosch gerne auf die Lauscher bekommt, tragische und wunderschöne Melodien, eine ziemlich deutliche Überlänge (75+ Minuten), garstigste Vocals... Das Album hat definitiv das Potenzial, in meiner ewigen Hackordnung ein paar momentan noch etwas höher gesetzte Schwarzstahlalben zu überholen, aber ganz so lange wie andere Bands kenne ich DSO dann doch noch nicht. Ebenfalls mehr als empfehlenswert ist auch das neuste Werk der Band, welches ja sogar im PM-eigenen Soundcheck vergleichsweise gut weggekommen ist (hey, Frank hat "nur" eine 4,5 vergeben! Peter sogar eine 5,5!).


Sola Fide I - kleine Geschichtsstunde: "Sola Fide" war eine Grundthesen der Reformation (Luther 1517), nämlich dass nur der Glaube an Gott wichtig wäre für die Beziehung zu Gott, stark verkürzt ausgedrückt. Nunja, als Pandas interpretieren DSO da natürlich irgendwelches blasphemisches Zeug rein, kennt man ja, Satan etc. Der Track ist trotzdem toll, und einer der "eingängisten" des Albums.

Third Prayer - einer der atmosphärischen, rein instrumentellen Tracks zwischen den (eigentlichen) Songs, doomig, dunkel, verstörend...

Carnal Malefactor - fast 12 Minuten lang, ebenfalls sehr doomig, zwischendurch mit minutenlangen, atmosphärisch perfekt passenden Mönchsgesängen. So ein toller Track, kaum in Worte zu fassen.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Eike » Dienstag 8. Februar 2011, 02:12

salisbury hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:Yup! Auch ich könnte da die Knieschoner hervorkramen.....

Das finde ich allerdings jetzt gar nicht METAL.
Ach Sally, die sind bestimmt aus Blei und haben Spikes.
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(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Chavo89 » Dienstag 8. Februar 2011, 03:42

Das ist ganz ok. Mich berührt extremer Metal immer noch nicht, aber inzwischen kann ich es mir anhören, ohne gleich zu kotzen.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 8. Februar 2011, 08:30

salisbury hat geschrieben:
Teichfrosch hat geschrieben:Ach, der gute Peter möchte nur auchmal den Schrägie raushängen lassen, wann sonst hat er denn sonst die Chance dazu? ;)


Unser Knuddelpeter wird nie ein Schrägie sein ;-)


OPETH nicht völlig zu vergöttern, ist auch alles andere als schräg. Das ist einfach nur wahr.

Davon abgesehen, ist bei mir ein Platz in den Top400 ungefähr so wie bei den meisten ein Platz in den Top100. ;)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon salisbury » Dienstag 8. Februar 2011, 09:49

Peter Kubaschk hat geschrieben:OPETH nicht völlig zu vergöttern, ist auch alles andere als schräg. Das ist einfach nur wahr.


Zumindest ist es mal total unreligiös. Ich meinte aber auch nicht, Du sollst Opeth vergöttern. Du sollst den Frosch vergöttern. Das würde auch Schrägheitpunkte geben ;-) .
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jhonny » Dienstag 8. Februar 2011, 10:39

Deathspell Omega klingen interessant, aber nicht so spannend, wie manche sie gerne darstellen.
Ordentlicher Black Metal halt.
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