„Aufschrei“ in DEUTSCHLAND – Die Vorboten

„Aufschrei“ in DEUTSCHLAND – Die Vorboten

Beitragvon Vorboten » Mittwoch 23. März 2011, 21:38

Ist es fragwürdig für eine deutschsprachige Metalband über Deutschland zu singen?
„Deutschland träumt schlecht in der Nacht...“ heißt es im Opener „Das Volk“ des Debutalbums „Aufschrei“ (VÖ: Mai 2011).
Der Inhalt und ein altbekanntes TV-Sample lösten selbst in der Band Diskussionen aus.
Es geht um Aufstand, Größe und die Macht des Volkes.
Was meint ihr? Totaler Quark?
Kann man sowas machen, ohne Hintergedanken zu entfachen. Oder sollte man da doch eher Vorsicht walten lassen?
Ladet euch das Lied „Das Volk“ runter und lasst uns an eurer Meinung teilhaben.
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Re: „Aufschrei“ in DEUTSCHLAND – Die Vorboten

Beitragvon Eike » Donnerstag 24. März 2011, 02:57

*gähn*
"Laaaaaaangweilig."
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Re: „Aufschrei“ in DEUTSCHLAND – Die Vorboten

Beitragvon Dekalog der Elemente » Montag 28. März 2011, 17:30

Fragwürdig sind da wohl bestenfalls die schlechten Reime....

ansonsten gehts mir wie Eike...laaaaaaaaangweilig
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask

Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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Re: „Aufschrei“ in DEUTSCHLAND – Die Vorboten

Beitragvon Vorboten » Freitag 8. April 2011, 11:48

die einen findens langweilig die anderen nicht. so ist das leben. damit es nicht zu langweilig wird gibt es jeden donnerstag n video über unser tägliches bandleben:

Jeden Donnerstag n Video:

http://www.youtube.com/watch?v=5c1yNaanrhg&feature=player_embedded
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Re: „Aufschrei“ in DEUTSCHLAND – Die Vorboten

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 9. April 2011, 02:54

Öhm. Jo. Langweilig hin oder her, NDH ist nicht mein Stil und ich kann mit dem Wenigsten aus dem Bereich wirklich etwas anfangen. Für dieses Genre nebst Umfeld gefällt mir das musikalisch sogar halbwegs gut. (Halbwegs!)

Nur verstehe ich nicht ganz, was daran mutig, kontrovers, gewagt oder zweideutig sein sollte. Vorsicht walten lassen? Warum? Was ist an dem Text unvorsichtig? Sind wir schon so weit, dass die Antifa durchgesetzt hat, dass alle Bands "verdächtig" sind, die deutsche Lyrik mit harter Musik verbinden?

Na dann, gute Nacht Deutschland!
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
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Psychotest zum mitmachen

Beitragvon Vorboten » Freitag 6. Mai 2011, 13:13

Bitte nicht alles ernst nehmen. Die folgende Nachricht dient der Unterhaltung. Die Vorboten haben sich nen kleinen Psycho-Test ausgedacht. In unserm Song „Extreme“ geht’s darum, dass wir, in allem was wir tun, nie den Mittelweg wählen und nur zu oft über oder unter die Stränge schlagen.
Finde raus welche Art Mensch du bist: Massenmensch , Extremist, etwas dazwischen oder noch schlimmer? Hier hast du die Möglichkeit es herauszufinden. :)

Florian von "Die Vorboten"


VÖ Album "Aufschrei": 20.Mai 2011
http://www.dievorboten.de
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Ist Metal ein Korsett?

Beitragvon Vorboten » Freitag 13. Mai 2011, 11:28

Ich will mal wieder diskutieren(diesmal ohne großgeschriebene und einer Vielzahl verlinkter Inhalte) ;)

Ist Metal ein Korsett?

Ich liebe Metal und versuche mit meiner Band „Die Vorboten“ einen neuen Weg einzuschlagen. Allerdings habe ich manchmal das Gefühl, dass sich die Metalszene immer und immer mehr, in dem was bereits da ist, festgefahren hat. Es gibt kaum noch Blick nach rechts und links. Was ist aus den „Aufgeschlossenen“ geworden?
Englische Texte sind heute irgendwie für alle ein MUSS. Warum?
Sollte man nicht auch ab und zu verstehen von was die Rede in Texten ist und dem Deutschen mal wieder eine Chance geben? Textverständlichkeit scheint eine Nebensache geworden zu sein!
Synthetische Sounds? Oft verpönt! Visuell präsentieren die Bands sich meist düster, mystisch oder im Fantasy-Look (mit Drachen und so).
Sind das einfach nur die typischen Merkmale des Metals, die dazu gehören?
Wir schauen auf unseren eigenen Weg und versuchen unsere eigene Identität zu finden.
Macht euch ein Bild von unserem Sound:
Hier eine Hörprobe aus dem Album „Aufschrei“ (VÖ 20. Mai 2011)
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Re: „Aufschrei“ in DEUTSCHLAND – Die Vorboten

Beitragvon Teichfrosch » Freitag 13. Mai 2011, 12:56

Och, für solche Musik gibts sicher eine Zielgruppe. Recht eingängige Mischung aus NDH und SONIC SYNDICATE. Mir persönlich ist viel zu viel SONIC SYNDICATE und zu wenig Dunkelheit in der Musik, aber vom Pop-Gesichtspunkt wohl passend. Langweilig hätte ichs aber auch mit englischen Texten gefunden.

Ist Metal ein Korsett?


Nö.

Was ist aus den „Aufgeschlossenen“ geworden?


Typisches Argument wenns einfach keiner so "gut" findet wie man selbst: unverstanden. Kenn ich selbst, kennt wohl jeder. Dabei glaube ich, dass es nach wie vor viele Aufgeschlossene gibt, weil Aufgeschlossenheit und Neugier Grundpfeiler des Wertesystems vieler (oft junger) Menschen sind - die wenigsten möchten sich doch vorwerfen lassen etwas blind abzulehnen. Grade wir Deutschen haben was das angeht ein Trauma, ich persönlich glaube, dass du da die falschen adressierst.

Englische Texte sind heute irgendwie für alle ein MUSS. Warum?


Sind sie nicht, aber deutsche Texte müssen in deutschen Ohren besonders sein weil man automatisch genauer hinhört.

Sollte man nicht auch ab und zu verstehen von was die Rede in Texten ist und dem Deutschen mal wieder eine Chance geben? Textverständlichkeit scheint eine Nebensache geworden zu sein!


Wie gesagt, das ist Chance und Fluch zugleich.

Synthetische Sounds? Oft verpönt! Visuell präsentieren die Bands sich meist düster, mystisch oder im Fantasy-Look (mit Drachen und so).


Naja, wie weiter oben schon geschrieben ist das einfach keine gute Ausrede ("Wir klingen so wie es der gemeine Metaller angeblich nicht mag, deshalb werden wir abgelehnt"). Ich sehe einfach nicht, was dieses eine Lied ("Das Volk") jetzt künstlerisch besonders wertvoll macht, ganz offen gesagt ist das einfach Pop von der Stange.

Sind das einfach nur die typischen Merkmale des Metals, die dazu gehören?


Warum wollt ihr denn so zwanghaft "zum Metal" gehören? Ist doch ziemlich egal...

Hab jetzt nochmal in "Extreme" reingehört, das hat RAMMSTEIN nunmal schon vor weit über einem Jahrzehnt besser gemacht.
"Dein Herz" ist bis zum Refrain netter MDM, wäre der ganze Track in dem Stil wärs ein gelunger Song aber leider ist der Refrain einfach total schlaff und langweilig.
"Hass" ist wieder die bekannte Mischung aus SONIC SYNDICATE und NDH, naja, wers braucht ... ich finds durchschnittlich und recht uninspiriert.

Ich bin mir mitlerweile recht sicher dass diese Musik eine Zielgruppe hat, allerdings dürft ihr euch nicht wundern wenn euch dafür die Kritikerherzen nicht zufliegen werden, das ist einfach sehr durchschnittlich und lässt wirklich herausstechende Alleinstellungsmerkmale vermissen. Die Texte sind grundsolide ohne besonders zu sein, musikalisch ist das ein (durchaus gefälliger) Aufguss bekannter Bands. Wenn diese Art Musik das ist was ihr machen wollt bleibt dran, Freunde solcher Musik gibt es und ihr werdet euer Publikum schon finden, mich gewinnt ihr mit sowas aber auch garantiert nicht :) Vieeel zu konform.
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Re: Ist Metal ein Korsett?

Beitragvon Dekalog der Elemente » Freitag 13. Mai 2011, 18:24

Vorboten hat geschrieben:Ist Metal ein Korsett?


Im Prinzip hat Teichfrosch mit dem schlichten nö schon recht, dennoch ist Metal für manche ein Korsett, aber nur weil sie sich selbst da rein zwängen bzw sich von irgendwelchen "elitären" Dumpfnasen reinzwängen lassen.

Vorboten hat geschrieben:Ich liebe Metal und versuche mit meiner Band „Die Vorboten“ einen neuen Weg einzuschlagen. Allerdings habe ich manchmal das Gefühl, dass sich die Metalszene immer und immer mehr, in dem was bereits da ist, festgefahren hat. Es gibt kaum noch Blick nach rechts und links.


Das ist ein Trugschluss. Das Problem ist nicht die Festgefahrenheit der Metalszene, sondern bisweilen der Mangel an wirklich neuen und innovativen Wegen. Wenn man halt wie der drölfzigste Klon irgendeiner Band klingt oder einfach nur Genre x mit Genre y mischt, dann kann man nicht erwarten dass den Hörern die Kinnlade vor Staunen runter fällt. Die Szene ist vielleicht inzwischen einfach etwas anspruchsvoller geworden.

Vorboten hat geschrieben:Was ist aus den „Aufgeschlossenen“ geworden?


Hier geh ich mit Teichfrosch konform.

Vorboten hat geschrieben:Englische Texte sind heute irgendwie für alle ein MUSS. Warum?


Nicht für alle, aber es erleichtert vielen in nicht deutschsprachigen Ländern bekannt zu werden, da Englisch nun mal weiter verbreitet ist. Manche möchten es anderen vielleicht auch nur einfacher machen zu verstehen was sie singen und wieder andere können sich in englisch eben leichter oder besser ausdrücken. Bei manchen ist es auch schlicht und ergreifend das Management oder die Plattenfirma die hinten dran Druck macht.

Vorboten hat geschrieben:Sollte man nicht auch ab und zu verstehen von was die Rede in Texten ist und dem Deutschen mal wieder eine Chance geben? Textverständlichkeit scheint eine Nebensache geworden zu sein!


Auch das trifft nur teilweise zu. Manchen sind die Texte egal, für andere spielen sie die zweite Geige und dem ein oder anderen fehlt trotz Textverständnis der Zugang. Generell ist bei der eigenen Muttersprache der Anspruch aber höher (wenn wir mal von Malle und Apresski absehen)

Vorboten hat geschrieben:Synthetische Sounds? Oft verpönt! Visuell präsentieren die Bands sich meist düster, mystisch oder im Fantasy-Look (mit Drachen und so). Sind das einfach nur die typischen Merkmale des Metals, die dazu gehören?


Synthetische Sounds sind schon lange nicht mehr so verpöhnt wie man immer glauben möchte, aber auch hier ist es wie mit richtigen Instrumenten, die einen können's, die anderen nicht. Und wenn jemand beschissen Gitarre, Bass oder Drums spielt, dann ist das ebenso nervig, wie wenn jemand nicht mit Synthsounds umgehen kann.
Düster, mythisch etc. findet sich auch in anderen Genres. Was mich betrifft, ich hätte auch kein Problem mit ner Horde Zirkusclowns die Metal machen, solange der Instrumental- und Textbereich mich anspricht.

Vorboten hat geschrieben:Wir schauen auf unseren eigenen Weg und versuchen unsere eigene Identität zu finden.


Viel Erfolg dabei, wobei ich glaube, dass ihr das wenn dann eher über eure Liveperformance erreichen werdet. Rein vom anhören seid ihr eben einfach zu wenig eigenständig.
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Neues Video: Schmiede, schmiede!

Beitragvon Vorboten » Freitag 29. Juli 2011, 18:39

Neues Video von den Vorboten:

http://www.youtube.com/watch?v=8FvT8RNL ... r_embedded

viel Spaß
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