salisbury's top100

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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Dienstag 28. Juni 2011, 00:17

Holger Andrae hat geschrieben:Ein schlechtes Beatles-Album gibt es zum Glück nicht. "Revolver", "Rubber Soul", Let It Be" (!) oder "White Album". Hm? ich tippe mal auf das weiße Werk.


Du meinst, sonst hätte ich es zielsicher gewählt? Ich kenne Deine Gedanken, pößer Purche, zu Poden sollst Tu keworfen werden!
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 28. Juni 2011, 00:24

*rofl*


Nee, ich wollte mich nur aus der Verantwortung ziehen, jetzt ein Album zu benennen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Jhonny » Dienstag 28. Juni 2011, 09:34

Ich mag das Frühwerk der Beatles (so bis 66 oder so) eigentlich fast noch lieber als die späten Scheiben.
Wobei auch Let it Be bei mir oft lief, als ich noch an der Vinyl-Sammlung meiner Eltern teilhaben durfte :subber:
Ein schlechtes Beatles-Album ist mir jedenfalls auch nicht bekannt.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Mittwoch 29. Juni 2011, 23:34

Jetzt kommt ein Album aus einer Zeit, als das garstige Blautier noch jung und brav war. Doch dieses Album war der erste Schandfleck im bis dahin von netten "Oldies" (so nannte man in den 80ern Musik der 60er und frühen 70er) geprägten Musikgeschmack.

Platz26:

Deep Purple - In Rock (1970)

Bild

Deep Purple befand sich zwar auch in der Plattensammlung meines Dads, doch die führten dort immer ein eher stiefmütterliches Dasein. Allerdings habe ich auf dieser Platte (schlicht Deep Purple benannt) folgenden bis heute absolut faszinierenden Track entdeckt:

April


Eine wichtige Quelle für die Entdeckung neuer Musik war damals unsere Stadtbücherei. Dadurch kam ich dann zu Erstkontakt mit "In Rock". Das war die Zeit, als alle in der Schule Helloween hörten (die "E", Schaf). Damals wie heute war ich der Meinung, daß "In Rock" auf eine gewisse Weise "härter" ist, als eine "Keeper II" mit ihren Kinderliedchenrefrains und dem mädchenhaften Gesang und still und heimlich fand ich mich mit "In Rock" deutlich cooler als die ganzen Gestalten mit ihren genau sieben Schlüssel enthaltenden Schlüsselbündchen. Ja, das waren Zeiten.

Heute sind beide, HELLOWEEN und DEEP PURPLE in meinen Top100, aber Purple würde ich immer den Vorzug geben, weil sie meinen Musikgeschmack mit geprägt haben. Hört mal den Track "April" an mit diesem klassischen Mittelteil. Das ist ja sowas von blautierig :) .Ist es jetzt noch ein Wunder, warum mir sowas wie MONO so gut gefällt?

Aber zurück zu "In Rock". Warum nun diese Scheibe? In erster Linie wegen "Child in time". Das ist einfach in ganz großer Moment des klassischen Rock und rangiert mür mich in einer Ebene mit "Stairway to heaven". Dennoch ist das nicht alles auf dem Album. Bei "Hard Loving Man" höre ich fast schon metallische Geloppelgitarren. "Into the fire" ist vielleicht sowas wie Doom oder Stoner Rock mit seinem schweren Riff. Oder gleich der hektische Opener "Speed King", der viel Schweinerockfeeling (mit "Schweineorgel") aufkommen lässt.

Da es fast Blasphemie ist, DEEP PURPLE in meiner Liste mit nur einem Album abzuspeisen, pack ich noch ein paar meiner Lieblingssongs von anderen Alben zu den Hörbeispielen. Vielleicht hat ja einer grad Bock drauf ;-).

Das Epic:

Child in time - In Rock

Metal?:

Hard Loving Man - In Rock

Einsam und traurig:

Soldiers of fortune - Stormbringer: Hier als Cover von meiner meiner absoluten Lieblingsbands, weil das Original nicht auffindbar ist. :schade: .

Verträumt und melancholisch. Hier singt, wie auf "April", noch ein gewisser Rod Evans:

Lalena - Deep Purple

Psychedelisch hippiesk:

The Mule - Fireball


Nur ein kleines Exzerpt aus dem riesigen Fundus dieser Supertruppe. Am Rande möchte ich noch anmerken, daß mich die Band auch live total fasziniert. Ian Gillan als super sympathischer Rock-Fronter. Steve Morse, der Gitarren-GOTT. Don Airey, der die Schweineorgel genauso spielt wie der Herr Lord (nur nicht so n coolen Namen hat). Und natürlich die unverwüstlichen Ian Paice und Roger Glover. Solang sie noch leben: ANSCHAUEN!
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 30. Juni 2011, 00:09

MAIDEN: *gähn* hab ich jetzt schon zu oft in diversen Listen gehört. Ist nett, brauch ich aber nicht.

CRIMSON GLORY: Nööö, kann ich mich auch beim dritten Anlauf nicht für begeistern. Ist nicht schlecht, aber ist auch nicht toll.

TIEF VIOLETT: Oh ja!
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 30. Juni 2011, 00:13

Jhonny hat geschrieben:Ein schlechtes Beatles-Album ist mir jedenfalls auch nicht bekannt.

Das ist alles, was ich von den Beatles zu Hause habe, und das ist gut:

The Beatles: Rock'n'Roll Music, Vol. 2 / LP
Bild
http://www.musik-sammler.de/media/543450

War eine der ersten LPs, die ich geschenkt bekommen habe.
alias Hugin der Rabe.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Donnerstag 30. Juni 2011, 09:41

Klar ist es "schnarch", als 127636448stre User auch wieder MAIDEN zu posten, aber leider ist die Band für meine Top100 sehr wichtig, es geht nicht ohne...

Die Top 25 sind aber meines Erachtens bis auf 2-3 Dinger sehr Frosch-freundlich ausgefallen ;-)
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Teichfrosch » Donnerstag 30. Juni 2011, 12:31

Yeeehaaaa *Cowboyhut schmeiß*
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Falkner » Donnerstag 30. Juni 2011, 15:50

Hach ja, Deep Purple. Ich finde es sehr beruhigend, zu wissen, dass es noch jede Menge Klassiker gibt, die ich noch nicht kenne und die mir (wahrscheinlich) unendliche Freude bereiten werden. 'April' überzeugt mich davon, dass Purple dazugehören.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Loenz » Donnerstag 30. Juni 2011, 16:04

Das Album beeinhaltet meinen Alltime Fave von Purple mit Child in Time. Diese Steigerung und dieser Gesang sind unfassbar.
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