
01. Geht direkt leicht psychedelisch los, Hammondorgel, Effekte. Sollte irgendwie aus den Sechzigern sein oder so, vom Gesang und den Gitarren her. Kenne ich natürlich nicht. "Emily cries"... Mhm... "There is a another day, let's try it another way." Klingt auf jeden Fall sehr gefällig.

02. Arg, CD-Text! Kinder! Passt bei sowas doch auf! Jetzt muss ich vermeiden, auf meinen Player zu gucken, die Band weiß ich jetzt leider. Immerhin weiß ich jetzt, wie Neurosis klingen. Hier werde ich jedenfalls schön im Mid- bis Low-Tempo zugerifft, da kann man sich live bestimmt schön die Rübe zu abmontieren. Der Sänger passt zwar recht gut, ist aber (noch?) nicht so meins, legt sich bei den meisten Sludge-Bands aber recht zügig bei mir, ist also noch keine endgültige Wertung.
03. Wieder back in time. Ein wenig jünger als Track 1 schätze ich. Wieder so ein Song, bei dem ich das Gefühl habe, dass ich das eventuell (er)kennen sollte. Da ich ja momentan eh in einer "Retro-Phase" bin, geht mir das jetzt natürlich extrem gut rein. Sehr verspielt und Gitarrenorientiert. "She comes home on saturday night", wenn ich mich nicht verhöre. Das wäre bei mir heute nacht/morgen bei der Heimkehr auch gut gegangen.
Prima! Wie gesagt, das geht mir gerade voll in's Mark!04. Singer-Songwriter Manier, ruhige Akustikgitarre, Gesang, ein paar Streicher im Hintergrund. Ich habe nicht die geringste Ahnung, wer das ist, aber es ist einfach schön! Hier wird ein "fruit tree"(?) besungen (kann auch gut sein, dass mein Englisch-Prozessor noch seinen Rausch ausschläft, ich bin gerade irgendwie unfähig, einen ganzen Satz zu erfassen).
05. Der Retro-Trip geht weiter. Würde ich auch in die 70er und in die USA einordnen. Leicht bluesige Gitarre. Der Sampler könnte mich teuer zu stehen kommen.

06. Ah, jetzt gibts doch wieder Metal. Rifforientiert das ganze und, wieder, das Gefühl, dass ich den Sänger kennen könnte. Würde ich jetzt spontan auch eher in der früheren Sparten-Geschichte einordnen, auch wenn die Produktion schon recht ordentlich ist. "You're not foolin' me", hmmm... ist das eine Anspielung?
Ganz gefällig, reißt mich aber ehrlich gesagt gerade nicht so vom Hocker, da gingen die Vorgänger bisher besser ins Ohr.07. Hmm, eine verzerrte Stimme gibt den Anfang. Die Instrumente sind nur ganz leise im Hintergrund und geben den Rhythmus vor. Jetzt wirds etwas intensiver, nur um gleich wieder von einer fast schon stillen Phase unterbrochen zu werden. Dann kommt der "marschierende" Rhytmus wieder, die Synthies sind hier schon wichtig, dazu ein leiser Chor. Ziemlich proggy das ganze, gefällt mir jedenfalls sehr gut. Ich kenne von Pink Floyd ja bisher leider nur "The Wall", und auch die noch nicht lange. Habe mir früher immer vorgestellt, dass die so klingen. Hier muss ich aber wirklich im Nebel stochern. "Nevermore, nevermore, never", immer wieder. Das ist auf jeden Fall ganz, ganz toll! Für mich bisher der Höhepunkt, noch vor Song No.3. Ich bin mir jetzt auch endlich quasi sicher, dass mein Wichtel diese Platte auf mich zugeschnitten hat.

08. Es wird wieder etwas lauter und etwas straighter. Stilistisch sind wir immernoch im Rock, und so kann das auch bleiben, der Sampler passt mir bisher wirklich sehr gut in meine aktuelle musikalische Gemütslage, sehr fein gemacht. Gleichzeitig zeigt er aber auch, dass mir hier einfach die Vergleichsmöglichkeiten fehlen, bin ja quasi gerade erst in der Erforschung der Geschichte "meiner" Musik, ich bitte die sehr mangelhaften Umschreibungen zu entschuldigen.
09. Hui, das geht wieder spannend los. Definitiv wieder irgendwie "proggiger", ist das ein Bass? Hat gleichzeitig irgendwie etwas leicht "Sitar"-mäßiges (ich mach mich grad garantiert zum Affen
). Dann kommt Percussion dazu (was schon fast an irgendwelche elektronisch angehauchte Stile erinnert). Okay, ich bin mir recht sicher, dass das aus der elektronischen Musik kommt, leicht Trip-Hoppig. Auch ganz prima.10. Es bleibt leicht psychedelisch und ziemlich ruhig, eine Dame haucht immer etwas von Jesus Christ ins Mikro. Ich bin hier auf Wolke Sieben in absoluter Glückseeligkeits. Ich LIEBE diesen Sampler! Wirklich!
Der Schlagzeuger bringt gut Dynamik rein. Hier folgt wirklich ein Höhepunkt dem Nächsten!11. Es wird immer ruhiger. Ganz ruhiger Beginn mit Akustikgitarre, die sich dann langsam steigert, das klingt schon sehr virtuos, obwohl minimalistisch. "Snow has fallen thick this year", im ersten Moment dachte ich irgendwie an Opeth. Oo
Jetzt kommen auch noch die Stromgitarren dazu. Wie üblich versagt meine Sänger-Erkennung bei Samplern total, ich bin mir recht sicher, dass es nicht Åkerfeldt ist, der da singt (wenn doch, schäme ich mich in Grund und Boden), stilistisch würde es aber doch sehr passen. Sind das am Ende gar Katatonia oder so? Wie auch immer, ganz ganz toll.
12. Weiter ganz ruhig, einer sehr angenehme Frauenstimme, dachte sogar kurz, dass das Harriet Olson (erste Hellsongs-Sängerin) sein könnte, die ist es aber nicht, glaube ich zumindest (hab noch keine Platte mit ihr und kenne sonst eher die dynamischeren Songs mit ihr). "Hey ho, who is there? No one but me my dear." - Das reicht mir auch.

13. Jetzt rockt es wieder, Gitarre, Orgel... Wieder toll und wieder kein richtiger Plan. Ach Mist, das könnten sogar Heep oder so sein, das "uuuuhhh" gerade würde da so richtig passen, aber Byron sollte ich doch eigentlich gleich erkennen. Zu Beginn dachte ich eher an einen Sohn von Dio und Plant oder so.... Man ist das peinlich.... hmmm... Help!

14. Gegen Ende wird es dann wieder ruhig. Ganz bedächtig gespielte Instrumente, getragen wird das hier vom Gesang. "Can you see someone standing outside trying to set you alive", auch hier keine Ahnung.
15. Zum Abschluss gibt es dann nur Klavier mit Gesang, recht "introvertiert"... "Gather up the flowers.."
Gegen Ende war ich etwas gehandycapt, weil hier heute scheinbar alle paar Sekunden irgendein schwerer LKW, Bus oder Rasenmäher vorbei fahren muss... ich versuchs später nochmal.

Bleibt die große Frage, wer das hier war... Zutrauen würde ich es einigen... Fabian? Frosch? Loenz? Sonstwer? Ich weiß es nicht...

