BLOOD COURT - The Burial
Mehr über Blood Court
- Genre:
- Death Metal
- ∅-Note:
- 7.50
- Label:
- Eigenvertrieb
- Release:
- 15.11.2025
- Mutilate
- The Burial
- The Entrance
- Blood Mill
- Father Cannibal
- Dismemberment Command
- Angel's Bloodshed
- The Impaler
- I Cum Blood (Cannibal Corpse)
- The Cripper (Sodom)
Das Blutgericht von Kassel Teil 2.
"The Burial" von BLOOD COURT ist eines jener Alben, die schon auf dem Cover das vorwegnehmen was den Hörer erwartet, und dieses Versprechen auch halten. Im Falle des Kasseler Duos bedeutet das: brutaler und kompromissloser Death Metal.
Das musikalische Duo aus dem Opener 'Mutilate' und dem Titeltrack 'The Burial' nimmt dann auch recht gut den weiteren Verlauf des Albums vorweg. Hier wird nicht mir der feinen Klinge filetiert, hier wird die Motorsäge angeworfen und das Fleisch lebendig zerteilt. Dementsprechend ist dieses Album, wie auch der Vorgänger "Profane Purgatory", schon deftige Death Metal Hausmannskost der Marke CANNIBAL CORPSE und Konsorten.
Dies zeigt sich auch im weiteren Verlauf des Albums, 'The Entrance', 'Blood Mill' oder 'Father Cannibal' sind ebenfalls im gleichen blutigen Fahrwasser unterwegs. Ein kleines Highlight ist 'Dismemberment Command', welches denn doch positiv aus der Masse herausragt. 'Angel's Bloodshed' und 'The Impaler' sind dann die letzten Eigenproduktionen der Band.
Zum Abschluss gibt es dann noch zwei Coverversionen. Den oben schon erwähnten CANNIBAL CORPSE wird mit einer gelungenen Version von 'I Cum Blood' gehuldigt und mit 'The Cripper' gibt es ein Cover des Klassikers von SODOM. Hierbei wird die Band von Sabina Classen (HOLY MOSES) am Mikrofon unterstützt. Das Album wurde im Stage One Studio von Sabinas Ehemann Andy Classen (HOLY MOSES) aufgenommen und produziert und ist schön druckvoll geraten, was dem Werk zugute kommt.
Erwähnenswert ist auch die hochwertige Gestaltung der vorliegenden CD im Digipack. Das Booklet kommt mit allen Texten und ist farbig durchillustriert. Dies wirkt sehr hochwertig und mit Liebe zum Detail, gerade wenn man bedenkt, dass wir hier von einer Eigenproduktion sprechen.
Mit "The Burial" liefert BLOOD COURT ein rundum solides Zweitwerk ab. Allerdings fehlen mir persönlich die echten Höhepunkte. Die einzelnen Lieder ähneln sich oftmals sehr und können gerade deshalb, wenig überraschen. So kommt es, trotz der kurzen Spielzeit von nur gut 30 Minuten, zu ein paar kleineren Längen. Aber sind wir ehrlich, eigentlich möchte man, bei so einer Scheibe auch nicht großartig überrascht werden und so ist "The Burial" für Freunde der gepflegten Körperteilverwertung genau das Richtige.
- Note:
- 7.50
- Redakteur:
- René Juffernholz


