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Das vierte Jahrzehnt: Teil 9 - Das Jahr 2008

02.11.2010 | 07:51

Die Redaktion hat für euch die zurückliegenden zehn Jahre nochmals unter die Lupe genommen. Der neunte Teil befasst sich mit dem Jahr 2008.

Zum ersten Teil: 2000
Zum zweiten Teil: 2001
Zum dritten Teil: 2002
Zum vierten Teil: 2003
Zum fünften Teil: 2004
Zum sechsten Teil: 2005
Zum siebten Teil: 2006
Zum achten Teil: 2007

Die einzelnen Abstimmungsergebnisse der Kollegschaft sowie unser Wertungssystem findet ihr ganz am Ende des Artikels, ein Klick auf die unten abgebildeten Cover führt euch zur ausführlichen Besprechung der jeweiligen Scheibe.

Was war das für ein Jahr! So viele Scheiben haben es noch nie in die engere Auswahl meiner Jahrescharts geschafft und damit stehe ich nicht alleine da. Lang waren die Listen der Alben, die auf der Strecke bleiben mussten. Problemlos hätten wir die Nominierungen auf 20 Plätze ausweiten können. Gleich 30 CDs haben die 12-Punkte-Marke überschritten.

Bei all den metallischen Highlights haben es trotzdem untypische Klänge in unsere Best-Of-Wertung geschafft. Vollkommen aus dem Rahmen fällt beispielsweise PETER FOX mit "Stadtaffe", doch auch die ruhigen Töne von DORNENREICH schneiden nicht schlecht ab. Den Sieg hat 2008 ein berühmt-berüchtigter Sänger mit seinem Solo-Debüt eingefahren und das mit neun Punkten Vorsprung vor weiteren hochkarätigen Alben. Die Vielfältigkeit der Stile wurde dabei bewahrt - extreme Spielarten sehen ihre Vertreter zwischen Rock, Prog und sogar Nu Metal und das nicht nur in den unteren Platzierungen.

Lesen, erinnern, staunen: Unsere Highlights des Jahres 2008.

Platz 20: 12 Punkte

Kaputt. Kaputter. EHNAHRE. Die Dekonstruktion von Tonfolgen zum Hobby gemacht: Alles zerätzen, vergiften, einschmelzen, in Beton gießen, zerhacken, verpulvern, mit atomarer Schlacke verrühren, festbacken, in die Luft sprengen. Und draufpissen. Was dann noch aus den Resten wächst ausreißen und mit stinkenden Zähnen zermalmen. Das ganze Brimborium als Tanztheater aufführen. Ist das Jazz? Oder ist das Pilze? Auf jeden Fall ist das auf eine morbide Art äußerst witzig, was da auf "The Man Closing Up" zelebriert wird. Leichenwäschermusik mit Hang zur Psychose. Tiefgefrorene Hitzigkeiten. Robbentotschlagsoundtracks. Free Jazz, Black Death, Metal, Gothic. Also alles, was das pechschwarze Herz begehrt.
[Eike Schmitz]

Als "All Hope Is Gone" veröffentlicht wurde, war Paul Grey noch am Leben und die Welt der SLIPKNOT-Fans noch einigermaßen in Ordnung. Warum nur einigermaßen? Nun, die Bandmitglieder widersprachen sich in Interviews, manche Magazine rechneten mit einem baldigen Ende der Band, weil die Musiker sich schlichtweg nicht mehr füreinander interessierten und - so schien es - einige einfach keine Lust mehr auf SLIPKNOT hatten. Der Titel des 2008er Albums lässt sich ebenfalls in diese Richtung interpretieren: Die Hoffnung auf Fortführung der Band ist gestorben. Die neuen Masken der Bandmitglieder lassen jedoch Gegenteiliges vermuten: einen Neuanfang. Und nun nach dem Tod Greys? Schlagzeuger Joey Jordison möchte ein weiteres Album mit SLIPKNOT machen, Gitarrist Jim Roots möchte eine mindestens zweijährige Pause einlegen. Wir werden sehen, ob sich die Jungs noch einmal zusammenraffen können oder ob sich jeder auf seine eigenen Projekte konzentrieren wird.
[Pia-Kim Schaper]

Was für ein Doppelschlag! Nur eine Woche nachdem das neue CHILDREN OF BODOM-Album "Blooddrunk" veröffentlicht wurde, erschien IN FLAMES' "A Sense Of Purpose". Letzteres überschattete den neuen Output der Kinder leider, obwohl das Werk der Schweden ungewohnt langsam und ruhig ausfiel und in seiner Gesamtheit die meisten Fans enttäuschte. Schade, dass dadurch die Aufmerksamkeit von den Finnen abgelenkt wurde, den "Blooddrunk" ist endlich wieder ein Album mit rotem Faden - um diesen zu wahren, wurde 'Tie My Rope' noch mal in einer neuen Fassung aufgenommen. Aber während CHILDREN OF BODOM im alten Kern der Metalwelt nicht allzu große Beachtung fanden, erspielten sie sich mit "Blooddrunk" einen Haufen junger Fans. Damit dürfte sich der Ruf als Teenie-Band zwar weiter ausbauen, wer sich davon aber nicht abschrecken lässt und Alexi & Co. eine Chance gibt, hat hier ein wirklich gutes Album vorliegen.
[Pia-Kim Schaper]

PETER FOX bei POWERMETAL.de? Gut, das kann eigentlich nur von Micha kommen, der gerne so weit über den Horizont blickt, dass dabei der Rock irgendwo auf der Strecke bleibt. Natürlich muss er da redaktionsintern immer mit kleinen Sticheleien leben, was aber absolut nichts daran ändert, dass er seine Lieblinge mit viel Sorgfalt und einem reifen Geschmack auswählt. Klar, für viele Leser dürfte PETER FOX so interessant sein wie ein Wetterbericht aus Usbekistan. Und zumindest der Autor kann auch nicht behaupten, dass sich ein Lauschangriff hier lohnen würde, aber mir sind mindestens ein Redakteur und ein Leser bekannt, die das anders sehen. Und weil das so ist, steht "Stadtaffe" auch zu Recht hier. Damit müssen alle anderen jetzt leben.
[Peter Kubaschk]

Der Hype um BRING ME THE HORIZON und Sänger Oliver Sykes ist auch 2008 immer noch mehr als aktuell. Man avancierte zu den Stars der europäischen Metalcore/Deathcore-Szene. Doch wo viele Bands auf Nummer sicher gegangen wären, wandern die Sheffielder auf ihrem zweiten Album "Suicide Season" einen neuen musikalischen Pfad. Deathcore war gestern. BRING ME THE HORIZON präsentieren einen wesentlich vitaleren und eigenen Sound. Dezent wird man sogar an SLIPKNOT erinnert. Allein, wie die Gitarren klingen, ist genial. Ebenso klingt der Gesang anders als auf dem Debüt: Weniger Gekreische und Growls, dafür kratziges Gebrüll, welches wesentlich authentischer rüberkommt und die leicht verzweifelte/resignierende Grundstimmung verstärkt.
Musikalisch betritt man also Neuland und das Experiment gelingt. Jedes Lied - außer vielleicht das acht Minuten lange 'Suicide Season' - hätte bestens als Opener funktioniert. Doch man entschied sich für das nach vorne peitschende 'The Comedown'. Man experimentiert auf "Suicide Season" nicht nur mit Keyboards, sondern auch mit Gastbeiträgen von JJ Peters (DEEZ NUTS) und Sam Carter (ARCHITECTS), der mit seinem klaren Gesang 'This Sadness Will Never End' veredelt. Bis heute, mehr als zwei Jahre nach der Veröffentlichung, ist keiner der zehn Tracks auch nur ansatzweise langweilig geworden. Den Test der Zeit hat dieses Album vielleicht noch nicht ganz überstanden, ist aber auf einem guten Weg.
[Sebastian Berning]

Braucht es wirklich Bands, die nach AC/DC klingen, und müssen diese noch dazu in einer Jahresbestenwertung aufgeführt werden? Eine berechtigte Frage, die man sicherlich auch bei X-SINNER mit "Nein" beantworten könnte. Aber so frisch und frech wie die Amerikaner auf "World Covered In Blood" Hard Rock zelebrieren, ist mehr als einen Reinhörer wert. Der Rundling wollte, als ich ihn erhielt, wochenlang nicht mehr freiwillig aus meinem CD-Player heraus, so sehr erfreute mich dieser dreckige Rock'n'Roll. Also nichts wie Luftgitarre zücken und durchs Wohnzimmer rocken. Und genau aus diesem Grund sind X-SINNER meine Jahresempfehlung. Das Album macht einfach höllischen Spaß.
[Georg Weihrauch]

Ich kann mich gut daran erinnern, wie enttäuscht ich war, als ich den ersten Demo-Ausschnitt vom Titeltrack gehört habe. War für mich doch „Northern Rage“ das Maß aller Dinge (und ist es auch bis heute), konnte ich mich anfangs mit diesem klaren Sound von "Heading Northe" überhaupt nicht anfreunden. Auch die Vocals von Lars Ramcke waren mir nicht rau und spartanisch genug. Doch nach einigen Durchläufen entfaltete sich die komplette Wirkung des insgesamt dritten Studioalbums der Hamburger Buben. "Heading Northe" stellt das bis dato abwechslungsreichste und variabelste Werk STORMWARRIORs dar. Ob es nun kräftige Up-Tempo-Granaten wie der Titeltrack oder 'Lion Of The Northe', epische Hymnen a la 'Remember The Oath' oder 'The Revenge Of Asa Lande' oder bis zum heutigen Tage aus der Setliste der Buben nicht mehr wegzudenkende Kracher wie 'Metal Legacy' oder 'Iron Gods' sind, kann dieses Werk nahtlos an seine Vorgänger anschließen. Und wo wir einmal beim Thema sind: Speziell live entfalten die Stücke ihre besondere Wirkung, wodurch die Ohrwürmer, die beinahe in jedem der neun (regulären) Songs enthalten sind, sich für enorm lange Zeit festsetzen werden. Zwar kann "Heading Northe" seine Vorgänger nicht überbieten, aber es stellt eine neue Sphäre im STORMWARRIOR-Universum dar und ist damit mehr als zu Recht meine Numero Uno anno 2008.
[Marcel Rapp]

Nach acht Jahren endlich wieder ein AC/DC-Album! Es erklärt sich von selbst, dass die Scheibe in sämtlichen Ländern - insgesamt 29 - sofort auf Platz Eins der Albumcharts einsteigt. In Deutschland ist das nicht anders, schließlich gibt es viele Nachahmer ihres gepflegten Stils, aber an das Original kommt eben niemand so wirklich ran. Und die Australier haben die Pause genutzt: Mit stolzen 15 Tracks kommt "Black Ice" pünktlich zum Beginn der Kältezeit daher. Musikalisch bietet die Combo um die Young-Brüder altbewährtes. Aber etwas anderes möchte doch auch niemand von ihnen hören oder? So auch nicht Marcel und Stefan Lang, die dieses Album in unsere Jahrescharts voteten.
[Pia-Kim Schaper]

Fünfzehn - was für eine Zahl. Ist aber ein bisschen geschummelt, denn "XV" ist erst das zwölfte reguläre Studio-Album der US Amerikaner KING'S X, da haben sie wohl noch ein paar Live-Alben mitgezählt. Andererseits sind 12 Alben in zwanzig Jahren auch kein Pappenstiel. Umso mehr, als die Band noch nie ein wirklich schlechtes Album abgeliefert hat, auch wenn es im Mittelteil mal eine Phase mit gebremster Inspiration gab. Aber seit "Black Like Sunday" ist das Vergangenheit, und mit "XV" werden sogar Erinnerungen an die phantastischen ersten vier Alben wach. Der direkte, einfache Hard Rock der drei geht direkt in die Beine, ermuntert zum Mitsingen und -tanzen. Nicht weniger als vierzehn Stücke enthält das kurzweilige Album, deren größter Vorteil ist, dass sie auf den Punkt kommen und gleich zum Nochmalhören einladen. Effektive Riffs, Beatles-Harmonien und keine Füller, damit gehört "XV" auf jeden Fall in die Ehrenhalle dieses Jahres, und wer die Band nach "Faith Hope Love" oder dem selbstbetitelten Album abgeschrieben hatte, wurde eines Besseren belehrt. Ob es Altersweisheit ist, die die Herren zu so einem gelassenen, fröhlichen Rockalbum gebracht hat, weiß ich nicht, aber auf jeden Fall ist dies das Sommeralbum 2008 gewesen.
[Frank Jaeger]

Ob die Leipziger DARK SUNS von dem zwischenzeitlichen Hype um die innerstädtischen Kollegen DISILLUSION (mit denen man zudem sehr eng befreundet ist) eher profitierten oder vielleicht vielmehr in deren großem Schatten etwas untergingen (immerhin wurden DISILLUSION mit ihrem 2004er Meisterwerk "Back To Times Of Splendor" als die Prog-Death-Hopefuls schlechthin gefeiert), könnte man diskutieren. Soll aber an dieser Stelle nicht geschehen, denn Fakt ist, dass sich die dunklen Sonnen bereits mit "Existence" (2005) als eigenständige und originelle Band etablierten, und diesen Weg setzten sie auf "Grave Human Genuine" noch konsequenter fort. Progressive Dark Ambient Metal fasst das Ganze stilistisch nur einigermaßen ungenau zusammen, aber irgendwie muss man ja die Grobrichtung vorgeben. Musikalisch war eine recht deutliche Abgrenzung zum Vorgänger festzustellen (wie auch schon zwischen diesem und dem Debütalbum "Swanlike"). Dass dieses Album durch den gebotenen Facettenreichtum und Tiefgang die komplette Aufmerksamkeit des Hörers benötigt, muss fast nicht mehr erwähnt werden, ebenso wenig dass "Grave Human Genuine" etliche Durchläufe zum Wachsen benötigt. Die sehr vielseitigen progressiven Klänge werden nur sehr selten durch eine etwas ruppigere Gangart unterbrochen, dennoch ist das Drittwerk der Leipziger ganz klar eine Metalscheibe. Bemerkenswert auch, dass DARK SUNS ihr Musikschaffen als Gesamtkunstwerk verstehen, das auch die liebevolle Ausgestaltung von Songtexten, Coverartwork, Videoclips und Webseite umfasst.
[Stephan Voigtländer]

Mit "In The Future" feierten die psychedelischen Kanadier von BLACK MOUNTAIN einen unerwarteten Erfolg, der der Band sogar Platz 72 in den britischen Albumcharts einbrachte. Das drei Jahre zuvor veröffentlichte, selbstbetitelte Debüt offenbarte noch einiges an Luft nach oben, hatte eigentlich nur einen gelungenen Track ('No Satisfaction') am Start und ansonsten recht viel eher langweilendes Psychedelic-Gedudel zu bieten. Ganz anders "In The Future". Auf einmal gehen BLACK MOUNTAIN fokussierter, songdienlicher und unüberhörbar rockiger zu Werke. Vor allem 'Stormy High' und 'Tyrants' sind richtig amtliche Nummern mit kraftstrotz enden Riffs. Jau, so wird ein Schuh draus. Mit 'Bright Lights' gibt es auch eine richtiggehend typische psychedelische Nummer mit über einer Viertelstunde voll verspielter sphärischer Passagen, die sich stets über mehrere Minuten hinweg bis zum Exzess wiederholen und wie man sie womöglich auf dem kompletten Rundling erwarten würde. Aber glücklicherweise werden stattdessen auf dem Rest des Albums mehrere kompakte Hitnummern aneinander gereiht, die "In The Future" sehr viel besser zu Gesicht stehen, als es eine Stunde geballter Space Rock in dauerhafter Wiederholungsschleife je könnte. Kurz: A true masterpiece of Psychedelic Retro Rock.
[Stephan Voigtländer]

Platz 19: 14 Punkte

Schon im Special zum Jahr 2006 waren PROTEST THE HERO mit "Kezia" vertreten, nominiert von Julian und mir. Selbiges ist nun auch beim Nachfolger "Fortress" der Fall. Auch anno 2008 gibt es eine irre Mischung aus Mathcore, Metal und WATCHTOWER zu hören, die den ein oder anderen Hörer zum Verzweifeln bringen könnte, bei den Nominierern allerdings zu einem Dauerschub an Glückshormonen führt. "Fortress" ist im Vergleich zum Vorgänger in sich schlüssiger und runder ausgefallen, dafür fehlt aber ein Überüberüber-Hit der Marke 'Turn Soonest To The Sea' etwas. Das ist aber nur ein klitzkleiner Makel, der nicht an der Klasse der Kanadier rütteln kann. Gewohnt toll.
[Peter Kubaschk]

Platz 18: 15 Punkte

Zum Glück ist uns diese Band doch erhalten geblieben. Nach der Veröffentlichung von "Focus" vor stolzen 15 Jahren lösten sich CYNIC auf, nachdem sie Death Metal durch Jazz-Einflüsse auf eine ganz eigene Ebene gehoben und dem Vocoder zu Bekanntheit verholfen haben. Aus dem Gemisch künstlich verzerrter Vocals, Klargesang und ultragroovigen Gitarren entsteht ein ganz eigener Stil, der als Future Prog Metal bezeichnet wird - und diese Kennzeichnung ist durchaus berechtigt. Trotz der ganzen Technik bleibt das Gefühl nicht auf der Strecke. CYNIC berühren auf ihre ganz eigene Art, was ihnen eine Tour im Vorprogramm von OPETH einbrachte. Im Kreise der Pm.de-Redakteure sind vor allem Caroline und Regina von so viel Innovation begeistert.
[Pia-Kim Schaper]

Platz 14: 17 Punkte

Wenn eine Band, die vermeintlich im Kauz-Lager abgestellt wird, von Rüdiger, Martin Loga und mir nominiert wird, ist das sicherlich keine Überraschung. Wenn aber sogar Frank Jäger, der ja eher auf modern-progressive Klänge steht, "The Conqueror" von THE GATES OF SLUMBER in seiner Jahresliste verewigt, dann dürfte klar sein, dass wir es hier mit einem außergewöhnlichen Werk zu tun haben. Und genau das ist es auch. Während der Indianapolis-Doomer auf den vorherigen Alben eher schlürfend durch die Wüste gestapft ist, holen sie auf dieser Wundertüte den epischen Vorschlaghammer aus dem Köcher und betten unfassbar tolle Melodien in ihre SLUMBER-typischen Wuchthammer-Rhythmen. Allein beim Singlehit 'Ice Wom' bleibt keine Faust ungeballt und keine Kehle stumm. Das Klangbild ist so voluminös wie selten, der Bass spritzt quasi aus den Boxen, das Schlagwerk hallt mächtig druckvoll und die Klampfe ist einfach nur mal eines: fetter. Man kommt nicht umhin, festzustellen, dass THE GATES OF SLUMBER das Kunststück gelungen ist, mit diesem Alben die wohl die größtmögliche Annäherung an ein "normales" Heavy-Metal-Publikum mit den schrägsten Kompositionen ihrer Karriere zu schaffen. 'To Kill And Be King' , Ehre, wem Ehre gebührt.
[Holger Andrae]

Divenallüren im Hause NEVERMORE? Bei einer solchen Konzentration an Ausnahmetalenten ist es nicht verwunderlich, wenn sich die Künstler abseits ihrer Haupt-Baustelle auszutoben suchen. Während Sangesgott Dane auf seinem Album ''Praises To The War Machine'' einen völlig anderen Stil fährt, klingt das Solowerk des Saitenhexers JEFF LOOMIS wie NEVERMORE, nur ohne Vocals: Alles an technischer Perfektion, Dramatik und Atmosphäre, was die Band ausmachte und ausmacht, entfaltet sich auf ''Zero Order Phase'' zur vollen progressiven Pracht - nicht umsonst ist Loomis Hauptsongwriter bei seinem Stammquartett. Wer die frickelige Seite von NEVERMORE liebte, darf sich uneingeschränkt in Loomis' Gitarrenkunst verlieren, die sich hier auf eine neue Ebene erhebt. Was darf es sein; waghalsiges Schreddern oder einfühlsames Zupfen? Der Virtuose lässt keine Wünsche offen und beweist mit jedem Song, dass Klampfen Geschichten erzählen können - ohne Lyrics oder Gesang, sondern allein durch die Dramaturgie der Instrumente. Ganze Szenarien tun sich vor dem inneren Auge auf, während man abhebt, getragen von diesen Gitarrenlinien - nur unterwegs nicht die Kinnlade verlieren!
[Regina Löwenstein]

Es hat nicht besonders lange gedauert, bis mich SHINEDOWN überzeugt hatten. Schon beim Antesten des Videos zum Dosenöffner 'Devour' war es um mich geschehen. Die Amis verbinden geschickt modernen Metal der Marke DISTURBED mit Arena-Rock wie ihn NICKELBACK gerne machen würden. Neben dem explosiven Opener, sind vor allem 'Cry For Help' und 'Sin With A Grin' absolut kompatibel für Metaller, während man mit 'Second Chance' völlig zu Recht einen Radiohit landete, hinter dem sich auch Songs wie 'What A Shame' oder 'Breaking Inside' nicht verstecken müssen. Dass damit auch der Durchbruch in Deutschland gelant, ist eine logische Konsequenz. Kollege Chris und ich sind begeistert.
[Peter Kubaschk]

Dieses Album fällt wahrlich auf im Kosmos der harten, schnellen und schweren Metal-Veröffentlichungen: DORNENREICH setzen auf die Schönheit des Minimalismus und musizieren fast nur mit einer Geige und einer Akustikgitarre. Selten wird gesungen - vielmehr gesprochen, die Textinhalte sind natürlich leicht verträumt, leicht philosophisch. Das Cover ist passend dazu ebenfalls schlicht gehalten; der Albumtitel hätte trotzdem passender nicht umgesetzt werden können. Mit diesen einfachen Mitteln schaffen die Österreicher eine sagenhafte Atmosphäre, die die Bezeichnung Black Metal eigentlich auch wieder zulassen würde. Die Musik DORNENREICHS lässt sich kaum beschreiben, zumindest würde die Beschreibung der Schönheit der Musik nicht ansatzweise gerecht werden. Man muss sich erst mal darauf einlassen. Caroline und Eike haben es getan und wurden gefesselt.
[Pia-Kim Schaper]

Platz 13: 20 Punkte

Im 2005er-Artikel habe ich zu "The New Normal" von COG geschrieben, dass es mehrere Redaktionskollegen nominieren würden, wenn sie das Album bloss kennen würden. Gemeint waren unter anderem Frank und Holger. Und siehe da, der Nachfolger "Sharing Space" ist nicht nur mein Album des Jahres, sondern auch in den Top10 der Herren Jäger und Andrae zu finden. Man sagt mir nicht umsonst prophetische Gaben nach. Es würde sicher noch mehr gehen, wenn COG nur bekannter wären. Die Mischung aus unkonventionellem Songwriting, progressiven Strukturen und einzigartigem Gesang lässt "Sharing Space" aus Sicht des Verfassers nicht nur zum besten Werk des Jahres 2008 werden, sondern wäre mit Sicherheit auch in einer Top10 der bisherigen Dekade zu finden. Fans von intelligenter, schubladenfreier und absolut eigenständiger Musik müssen hier mehr als zwingend zugreifen. Absolut phänomenal.
[Peter Kubaschk]

Platz 12: 21 Punkte

Zusammen mit DEATH ANGEL halten TESTAMENT die Fahne des Bay Area Thrash Metals hoch und rumpeln sich damit in die höheren Platzierungen. Neun Jahre liegen zwischen den Veröffentlichungen von "The Gathering" und "The Formation Of Damnation". In dieser Zeit suchten Schicksalsschläge die Band heim: Sänger Chuck Billy wurde ein seltener Tumor im Brustbereich diagnostiziert, ihm zugunsten wurde ein Benefiz-Festival veranstaltet. Glücklicherweise überlebte Billy den Tumor. Steve Smyth und Jon Allen verließen die Band, ein Ende TESTAMENTs war nicht unabwägig. Doch die Amis rafften sich auf, formierten sich neu und spielten schließlich mit "The Formation Of Damnation" ein großartiges Album ein, das den vorherigen Veröffentlichungen durchaus gerecht wird. Marcel und Martin Loga sind begeistert.
[Pia-Kim Schaper]

Platz 11: 24 Punkte

DISTURBED sind Fürsprecher der amerikanischen Armee. Sie unterstützen die Soldaten nicht nur, indem sie sie mit ihrem Album "Indestructable" motivieren (das Coverartwork spricht wie der Titel für sich), sondern reisten sogar nach Kuwait, um zusammen mit weiteren amerikanischen Künstlern für die US-Army zu spielen. Zum Dank debütierte besagtes Album auch gleich auf Platz Eins der amerikanischen Albumcharts. Doch religiöse Fanatiker sind die Jungs aus Chicago mitnichten, enthält das Bandlogo doch Symbole aus dem Christentum (Keltenkreuz), dem Judentum (Davidstern) und dem Islam (Mondsichel). Vor allem in der Armee dürften sie viele Fans haben, in den PM.de-Reihen haben sie es Chris, Peter und Regina angetan und sind mit 24 Punkten nur knapp an einer Top-10-Platzierung vorbeigeschrammt.
[Pia-Kim Schaper]

Platz 09: 25 Punkte

URIAH HEEP ist eine Band, die jeder kennt, und sei es nur von den alten Hits wie 'Lady In Black' und 'Easy Livin'' aus den Siebzigern. Obwohl die Engländer über all die Jahre immer aktiv und auf Tour gewesen sind, ist in den letzten Jahren in Sachen Studioalben etwas Sand ins Getriebe gekommen, und so war "Wake The Sleeper" HEEPs erstes Studioalbum seit zehn Jahren. Und was für eines! Mit einer Dynamik und Härte, welche man der rüstigen Rasselbande mit drei "Sechzigern" gar nicht mehr zugetraut hätte, und die sie sicher nicht zuletzt dem Neuzugang und Bandküken Russell Gilbrook (*1964) am Schlagzeug zu verdanken hat. Wie so oft, sind es die Paukenschläge mit denen keiner gerechnet hat, die es mir am Ende eines Jahres ganz besonders angetan haben, und so ist "Wake The Sleeper" für mich ganz ohne Zweifel das Album des Jahres 2008, weil es eine lange verehrte und leider zuletzt etwas vom Staub des Vergessens bedeckte Band wieder voll in den Mittelpunkt meines musikalischen Interesses gerückt hat. Da auch die KollegenJäger und Schaich die Scheibe auf guten Platzierungen sehen, und die zugehörige Tour zudem ein phänomenales Event war, bei dem die Band das komplette neue Album spielen konnte, ohne bei den Altfans fragende Blicke zu ernten, ist der Beweis erbracht, dass mit URIAH HEEP wieder voll zu rechnen ist.
[Rüdiger Stehle]

Mittlerweile ist das Solo-Projekt des SAVATAGE-Sängers fast so beliebt wie seine Hauptband. Als Co-Headliner steht der sympathische Floridaner auf großen Festivalbühnen, wenn er an seinem Keyboard sitzt, scharen sich die Fans um ihn, wie um ein Familienoberhaupt, um seinen Geschichten zu lauschen. Und diese haben Inhalt, wie der Titel "Global Warning" beweist: 'Look At The World' und 'Open Your Eyes' sind klare Aufforderungen. JON OLIVA'S PAIN spielen keinen berechneten Progressive Metal, der schwer im Magen liegt. Die Melodien sind rockig und gefühlvoll, ohne dass der Anspruch auf der Strecke bleibt. Damit ist "Global Warning" für Julian das Album des Jahres, Georg und Martin Schaich wählen JON OLIVA'S PAIN ebenfalls in ihre Top 10.
[Pia-Kim Schaper]

Platz 08: 26 Punkte

Zwar ist der Sound des fünfzehnten MANILLA ROAD-Albums "Voyager" auf Anhieb durchaus gewöhnungsbedürftig, doch hat man die nicht ganz optimale Produktion einmal verdaut, so offenbaren sich Musik und Konzept in ihrer ganzen Schönheit. Die spekulative Geschichte über nach Amerika verschlagene Nordmänner wird von Mark Shelton und seinen Männern in ihrer unnachahmlichen Art in Stücke voller eigenwilliger Epik aber auch martialischer Härte gegossen, dass man nicht umhin kann, der Metal-Legende aus Kansas zu attestieren, nach wie vor zu den unbestreitbaren Originalen der Szene zu gehören. Sowohl kompositorisch als auch gesanglich überzeugen die Herren aus Witchita, und vor allem in den epischen Passagen mit akustischen Gitarren erinnern sie oftmals an die eigenen Großtaten, so dass sie in der kleinen aber feinen traditionellen Untergrund-Szene zu Recht weiterhin gefeiert werden.
[Rüdiger Stehle]

Platz 07: 28 Punkte

Kein Zweifel, wer von ANATHEMA vor allem die neuesten fünf Alben mag, der kann sich auch "Hindsight" bedenkenlos nähern. Neun der bekanntesten (und schönsten) Songs der Bandgeschichte wurden hier im Akustikgewand neu eingespielt, hinzu kommt mit 'Unchained (Tales Of The Unexpected)' ein neues Stück. Obwohl die Songs unterschiedlichen Schaffensperioden der Liverpooler entstammen, fügen sie sich auf diesem Album zu einer flüssig intonierten Einheit ohne jegliche Brüche zusammen. Was "Hindsight" zu etwas Besonderem macht, hat seine Ursache vermutlich im Entstehungsprozess der hier vertretenen akustischen Versionen. Diese wurde nämlich zunächst viel live gespielt, bis die Fassungen und Abwandlungen rund und soweit gereift waren, dass man sie auf diesem Album verewigte. Je häufiger man diese Scheibe auflegt, umso mehr versteckte Details und liebevolle Variationen fallen einem auf, die die Stücke von den Originalversionen unterscheiden. Nein, ANATHEMA haben es sich hier wirklich nicht einfach gemacht und mal eben lediglich die E-Gitarre durch die akustische ersetzt. Es gibt viel zu entdecken und das macht "Hindsight" zu einem spannenden, facettenreichen Album, auch wenn man dies nach dem ersten Durchlauf vielleicht noch gar nicht in dem Maß vermutet. Natürlich sind hier keine ruppigen Ausbrüche zu erwarten, selbst einigermaßen dynamische Passagen sind eher die Ausnahme. Trotz allem ein tolles Album, das ANATHEMA einmal mehr von ihrer besten Seite zeigt. Offenbar haben auch Caro (sogar ihre Nummer eins), Eike und natürlich meine Wenigkeit erkannt, welches Kleinod sich hier hinter dem schlichten Äußeren verbirgt.
[Stephan Voigtländer]

Platz 06: 31 Punkte

Nach "Terra Incognita" und "From Mars To Sirius" gehen GOJIRA auf "The Way Of All Flesh" thematisch den nächsten Schritt: Auf Umweltverschmutzung und Krieg folgt irgendwann das Ende allen Lebens und der Weg jedes Fleisches ist der in den sicheren Tod. Dass dieser eine ganz eigene Ästhetik hat, zeigen die Franzosen nicht nur mit 'The Art Of Dying', sondern auch mit dem schlichten, natürlich von Gitarrist und Sänger Joseph Duplantier selbst gemalten Coverartwork. Auch musikalisch verfolgen GOJIRA eine ganz eigene Linie und frönen ihren sogenannten Rührstabriffs. Doch "The Way Of All Flesh" geht nach der ganzen lyrischen Zerstörung für die besonders Verstörten mit dem Hidden Track auf Kuschelkurs. Chris, Julian, Stefan und ich sind besonders fasziniert von den zwölf Tracks, von denen jeder einzelne eine aussichtslose Leere als unverhohlene Warnung zurücklässt.
[Pia-Kim Schaper]

Platz 05: 32 Punkte

Rezensent Martin Schneider lobt DEATH ANGEL in höchsten Tönen und fängt bei den Klängen von "Killing Season" sogar an einer Fußgängerampel an, zu bangen. Solch ein Album muss es einfach in die Top 5 schaffen. Die Amis zeigen, dass von der Bay Area auch nach 20 Jahren noch Metal allererster Gürteklasse kommt. In Deutschland schaffte es "Killing Season" immerhin auf Platz 59 der Albumcharts. Von den abwechslungsreichen Stromgitarrenattacken, die auch gerne mal etwas Raum für ruhige Titel und Einflüsse anderer Musikeinflüsse lassen, sind gleich fünf Redakteure begeistert: Frank, Holger, Marcel, Martin Schaich und Peter. Damit reihen sich die Thrasher knapp hinter OPETH und PHARAOH ein.
[Pia-Kim Schaper]

Platz 03: 33 Punkte

Schon bei Veröffentlichung wurde "Be Gone" in unserer Gruppentherapie ziemlich abgefeiert. Da ist es kein Wunder, dass gleich sechs Redakteure das Album auch jetzt noch zu den stärksten Werken 2008 zählen. Den Langzeittest haben die Amis damit offensichtlich auch bestanden. Das ist auch keine Überraschung, packen PHARAOH ihren traditionellen Metal doch in ein zeitgemäßes, nicht zu modernes Soundgewand, haben mit Tim Aymar einen Weltklassesänger an Bord und daneben mit 'Cover Your Eyes And Pray', 'Buried At Sea', 'Red Honor' oder dem Opener 'Speak To Me' gleich mehrere Killernummern im Gepäck. Lediglich ein absoluter Überflieger der Marke 'By The Night Sky', wie er auf dem Vorgänger zu finden war, mag hier fehlen. Ein minimaler Makel, den Martin Schaich, Frank, Julian, Martin Loga, Holger und den Autor nicht annähernd davon abhalten konnte, dieses Album zu nominieren. Superb.
[Peter Kubaschk]

Death Metal mit stark progressivem Anschlag? Das können nur OPETH sein! Und für diese Experimentierfreude stehe sie zurecht weit oben in unserer Wertung. Die Schweden um Mikael Akerfeldt verbinden auf "Watershed" die Elemente, die die Vorgänger so stark gemacht haben, und fügen sie zu einem Album zusammen, an dem sich jede progressiv eingestellte Death-Metal-Band wird messen müsse. OPETH weben Streicher, Akustikgitarren und Frauengesang in ihren harten Sound ein und dass Akerfeldt ein großartiger Sänger ist, braucht eigentlich nicht erwähnt zu werden. So und nicht anders haben wir es von ihnen erwartet und sind trotzdem immer wieder überrascht, wie stark uns diese Musik berührt. Geradezu überwältigt waren Caroline, Martin Schaich, Peter und vor allem Regina.
[Pia-Kim Schaper]

Platz 02: 34 Punkte

Eine absolute Überraschung des Jahres ist "X To The Power Of 10" der süddeutschen LANFEAR. Klar, schon die Vorgänger hatten die Band mit Nachdruck auf der metallischen Landkarte Deutschlands platziert, aber dass sie von "Another Golden Rage" einen solch großen Sprung machen würden, hatten wohl die wenigsten vorausgesehen. Einen großen Anteil daran hat auch Sänger Nuno, der neu zur Band gestoßen ist und mit seinem variablen Gesang neue Möglichkeiten aufzeigt. Aber der wichtigste und größte Fortschritt ist in den Kompositionen zu sehen, die variabel und spannend sind, definitiv progressive, aber mit viel Druck ausgestattet sind und nicht in Frickelorgien ausarten. Gleich der Opener 'Enter Dystopia' verbindet melodische und kraftvolle Elemente aufs Feinste. Dieser Song war auch lange mein Liebling, aber dann wurde es 'Just Another Broken Shell' und danach 'The Question Keeper'. Und dann habe ich es aufgegeben, Highlights zu suchen und attestiere der Band, ein durchgehend großartiges Album abgeliefert zu haben, dass einfach ins Regal gehört.
[Frank Jaeger]

Platz 01: 43 Punkte

Eine Symbiose aus NEVERMORE und SOILWORK? Auf WARREL DANEs erstem Solowerk wirken gleich zwei Mitglieder der Landwirtschaftsliebhaber mit: Peter Wichers (Bass, Gitarre) und Dirk Verbeuren (Schlagzeug). Die SOILWORK-Einflüsse halten sich jedoch in Grenzen, wohingegen Danes Stimme einfach unverkennbar ist und unumstößilch mit NEVERMORE in Verbindung gebracht wird. So klingt "Praises To The War Machine" gewollt oder ungewollt stark nach der Hauptband des Sängers auf Solopfaden. Aber wen soll das stören? Nach drei albenlosen Jahren überbrückt die Soloscheibe perfekt die weiteren zwei Jahre Wartezeit bis zum nächsten NEVERMORE-Output "The Obsidian Conspiracy". Dane behandelt sein persönliches Erstlingswerk nicht wie irgendein Nebenprojekt, sondern eher wie sein Baby - dementsprechend gehen die Lieder unter die Haut, zumindest bei denen, die Danes Stimme lieben. Stolze sechs Mal wurde "Praises To The War Machine" genannt und bestimmt ebenso häufig ist sie nur knapp an einer Top-10-Platzierung vorbeigeschrammt. Ein verdienter Sieg für den Ausnahmesänger.
[Pia-Kim Schaper]

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Caroline Traitler

01. Anathema - Hindsight
02. Klimt 1918 - Just In Case We'll Never Meet Again
03. Dornenreich - In Luft geritzt
04. Opeth - Watershed
05. Demians - Building An Empire
06. Dark Suns - Grave Human Genuine
07. Cynic - Traced In Air
08. Warrel Dane - Praises To The Warmachine
09. Evergrey - Torn
10. Leech - The Stolen View

Chris Staubach
01. Slipknot - All Hope Is Gone
02. Jeff Loomis - Zero Order Phase
03. Gojira - The Way Of All Flesh
04. Disturbed - Indestructible
05. Shinedown - The Sound Of Madness
06. Edguy - Tinnitus Sanctus
07. Tesla - Forever More
08. Arch Enemy - Rise Of The Tyrant
09. Warrel Dane - Praises To The War Machine
10. House Of Lords - Come To My Kingdom

Eike Schmitz
01. Enhnahre - The Man Closing Up
02. Earth - The Bees Made Honey In The Lion's Skull
03. Dornenreich - In Luft geritzt
04. Portishead - Third
05. Anathema - Hindsight
06. The Wrong Object - Stories From The Shed
07. In Tha Umbra - Thus Open Thine Eerie Wings Like An Eagle And Soar The Winds Of Chaos
08. Marianne Faithfull - Easy Come Easy Go
09. Blood Ceremony - Blood Ceremony
10. Van der Graaf Generator - Trisector

Frank Jaeger
01. Lanfear - X To The Power Of Ten
02. Martin Orford - Old Road, The
03. Uriah Heep - Wake The Sleeper
04. Cloudscape - Global Drama
05. Death Angel - Killing Season
06. The Amber Light - Play
07. Ironsword - Overlords Of Chaos
08. COG - Sharing Space
09. Pharaoh - Be Gone
10. The Gates Of Slumber - Conqueror

Georg Weihrauch
01. X-Sinner - World Covered In Blood
02. Deliverance - As Above - So Below
03. Saint - Crime Scene Earth
04. Eluveitie - Slania
05. Jon Oliva's Pain - Global Warning
06. Brainstorm - Downburst
07. Bride - Skin For Skin
08. Haggard - Tales Of Ithiria
09. Seventh Avenue - Terium
10. Tankard - Thirst

Holger Andrae
01. The Gates Of Slumber - Conqueror
02. Pharaoh - Be Gone
03. The Lamp Of Thoth - Portents, Omens & Dooms
04. Lanfear - X To The Power Of Zen
05. Death Angel - The Killing Season
06. Nightshade - Stand & Be True
07. Nomad Son - First Light
08. COG - Sharing Spaces
09. Hour Of 13 - Hour Of 13
10. Negligence - Options Of A Trapped Mind

Julian Rohrer
01. Jon Oliva's Pain - Global Warning
02. Keep Of Kalessin - Kolossus
03. Enslaved - Vertebrae
04. Protest The Hero - Fortress
05. Hollenthon - Opus Magnum
06. Gojira - The Way Of All Flesh
07. Grand Magus - Iron Will
08. Ayreon - 01011001
09. Pharaoh - Be Gone
10. Stonegard - From Dusk Till Doom

Marcel Rapp
01. Stormwarrior – Heading Northe
02. Alestorm – Captain Morgan´s Revenge
03. Testament – Formation Of Damnation
04. Amon Amarth – Twilight Of The Thundergod
05. Death Angel – Killing Season
06. AC/DC – Black Ice
07. Tankard - Thirst
08. Metallica – Death Magnetic
09. Avantasia - Scarecrow
10. Dragonforce – Ultra Beatdown

Martin Loga
01. Manilla Road - Voyager
02. Testament - The Formation Of Damnation
03. Napalm Death - Time Waits For No Slave
04. Pharaoh - Be Gone
05. Motörhead - Motorizer
06. Satyricon - The Age Of Nero
07. The Gates Of Slumber - Conqueror
08. Arsis - We Are The Nightmare
09. Krisiun - Southern Storm
10. Communic - Payment Of Existence

Martin Schaich
01. Warrel Dane - Praises To The Warmachine
02. Lanfear - X To The Power Of Ten
03. Death Angel - Killing Season
04. Manilla Road - Voyager
05. Opeth - Watershed
06. Jon Oliva's Pain - Global Warning
07. Pharaoh - Be Gone
08. Uriah Heep - Wake The Sleeper
09. Motörhead - Motörizer
10. Lääz Rockit - Left For The Dead

Michael Kulueke
01. Peter Fox - Stadtaffe
02. Polarkreis 18 - The Colour Of Snow
03. Bloc Party - Intimacy
04. 1984 - Open Jail
05. Beck - Modern Guilt
06. Kaiser Chiefs - Off With Their Heads
07. Amanda Palmer - Who Killed Amanda Palmer
08. Hellsongs - Hymns in the Key of 666
09. Portishead - Third
10. Anti-Flag - The Bright Lights Of America

Peter Kubaschk
01. COG - Sharing Space
02. Shinedown - The Sound Of Madness
03. Warrel Dane - Praises To The War Machinie
04. Disturbed - Indestructible
05. Protest The Hero - Fortress
06. Opeth - Watershed
07. Into Eternity - The Incurable Tragedy
08. Pharaoh - Be Gone
09. Death Angel - Killing Season
10. Demians - Building An Empire

Pia-Kim Schaper
01. Children Of Bodom – Blooddrunk
02. Norther – N
03. Stormlord – Mare Nostrum
04. Gojira – The Way Of All Flesh
05. Tracedawn - Tracedawn
06. Kreator – Hordes Of Chaos
07. In Flames – A Sense Of Purpose
08. Moonspell – Night Eternal
09. Echoes Of Devastation – My Cold Reign
10. Evocation – Dead Calm Chaos

Regina Löwenstein
01. Opeth - Watershed
02. Cynic - Traced In Air
03. Disturbed - Indestructible
04. Avantasia - The Scarecrow
05. Jeff Loomis - Zero Order Phase
06. Warrel Dane - Praises To The War Machine
07. Septic Flesh - Communion
08. Zonaria - The Cancer Empire
09. Cryptopsy - The Unspoken King
10. Hollenthon - Opus Magnum

Rüdiger Stehle
01. Uriah Heep - Wake The Sleeper
02. The Gates Of Slumber - Conqueror
03. Warrel Dane - Praises To The War Machine
04. Lord Vicar - Fear No Pain
05. Darkthrone - Dark Thrones And Black Flags
06. Manilla Road - Voyager
07. Crom - Vengeance
08. Unleashed - Hammer Batallion
09. Lanfear - X To The Power Of X
10. Etrusgrave - Master Of Fate

Sebastian Berning
01. Bring Me The Horizon - Suicide Season
02. Kids In Glass Houses - Smart Casual
03. Fall Out Boy - Folie Á Deux
04. You Me At Six - Take Of Your Colours
05. Chiodos - Bone Palace Ballet
06. The Audition - Champion
07. The Killers - Day & Age
08. Kings Of Leon - Only By The Night
09. The Academy Is... - Fast Times At Barrington High
10. Katy Perry - One Of The Boys

Stefan Lang
01. King's X – XV
02. Soulfly - Conquer
03. Gojira - The Way Of All Flesh
04. Die Toten Hosen - In Aller Stille
05. AC/DC - Black Ice
06. Inexordium - inExordium
07. Once Dead - Visions Of Hell
08. Metallica - Death Magnetic
09. Cavalera Conspiracy - Inflikted
10. Becoming The Archetype - Dichotomy

Stephan Voigtländer
01. Black Mountain - In The Future
02. Cat Power - Jukebox
03. Anathema - Hindsight
04. De La Mancha - Atlas
05. Dark Suns - Grave Human Genuine
06. Hermelin - Hermelin
07. My Sleeping Karma - Satya
08. The Kings Of Frog Island - 2
09. Nucleus Torn - Knell
10. Acid Witch - Witchtanic Hellucinations

 

Unser Wertungssystem:

Platz 01: 12 Punkte
Platz 02: 10 Punkte
Platz 03: 8 Punkte
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Für jede doppelte Nennung eines Albums gibt es einen Bonus-Punkt.

Redakteur:
Pia-Kim Schaper

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